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CLASSIS XIV.
Scutellaria.
2655. Sc. minor L. foliis cordato - ovatis subinte-gorriinis, iloribus axillaribus solitariis. Engl, bot. 524.
Kleines H. y. 7 — 9. Der aufrechte, schwache Stengel ist 4-fur-ehig, weichbehaart und handhoch. Die kurzgestielten ßlätter sind weich-behaart, meist ganzrandig, zuweilen an der Basis gezahnt und auchwohl sponton-förmig. Die zarten Blüthensticle sind seitwärts gebogen.Der kleine, behaarte Kelch ist weit kleiner, als die röthlichblaue, üus-serlich behaarte Krone. Die Antheren sind nach oben behaart und halb-gespalten. Es findet sich eine gelbe Honigdrüse an der Basis desFruchtknotens. Auf moosigen, nassen Waldplätzen; Darmst. Wett. Er-langen, Frankf. a. M. Oldenb. Bremen, Dresden: b. Lausa.
Das gemeine II. wurde ehedem gegen das dreitägige Fieber ge-braucht und man führte: Tertianariae herba; man färbt schwarz damit.
Prunella, Braunelle.
2656. P. vulgaris L. spica ovata, calycis labii su-perioris dentibus brevissimis inucronulatis. Pl. dan. 910.Engl. b. 921. Scyn, 168. Stitkm I. 5. IIaviye Arzngvv.Vi. 10. — (J. pimuztijida , fol. superioribus pinualilidis.licuit, pl, erit. III. 394. — P , intermedia Horti. — P-pinnatijida Peks.
Gemeine B r. y. 6 — 9. Der aufsteigendo Stengel ist mehr oderweniger behaart; er wird handhoch und höher. Die gestielten Blättersind eirund - länglich, an der Basis gezähnt, dreinervig und auf beidenFlächen behaart. Die einzelnen Endähren bestehen aus dichten Quir-len. Die fast eirunden Deckblätter sind gefärbt, aderig und behaart.Die Unterlippe des mit gegliederten Haaren besetzten Kelches sind2-spaltig. Die Krone findet sich blau - violett, seltner hellroth. DmStaubfäden haben an der Spitze einen bald grösseren bald kleinerenFortsatz. Auf Wiesen, Feldrainen, Grasplätzen, in Bauingärten. DmP. vulg. pinnatifida kommt häufiger im südlichen Deutschland vor alsim nördlichen.
2657. P. grandiflora L, calycis labio superiori ,rl 'fido, corollis calyce quadruplo majoribus. Jacq. a. t. 3/7»
Senie. t. 168.
Grossblüthige Br, y. 6 — 8. Sie unterscheidet sich von der vo-rigen: durch niedrigere, einfachere Stengel; durch grössere, kaum sa-g-.-zährige Blätter; durch genau - eirunde, aber etwas kürzere Aelnen,durch die tief - 3-lappige Unterlippe des Kelches; durch schönere,