Prunella.
ORDO I.
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mal grössere Kropen als der Kelch. Ucberdioss sitzt die Anthere aufdem langem Fortsatz des Staubfadens, da sie bei der vorigen auf demkürzeren sitzt. Sie variirt zuweilen mit cingesclmittenen Blättern.Auf felsigen Anhöhen hier und da.
2658. P. alba Pall. fol. inferioribus ovnlo» oblon-gis peliolnlis, supremis profunde pinnalifidis, spira basi fo-liosa, calycis labii superioris truncati dentibus longe mucro-natis. P. laciniaia Lam. t. 516. f. 2. Jaco. a. 1. 378.— Renn. pl. cril. III. 393. — P. secunda Clus. bist. 4.P. 43. — P. fol. laciniato Morus. 3. sect. 10. t. 5. 2. —
P. fulgaris Willd.
Fiederspaltige Br. 1J. Die Kelche sind eigcnthümlich lang ge-streckt, die Zähne oft auf jeder Seite mit einer Ecke versehen, oderstehen so nahe bei einander, dass man den Einschnitt nicht bemerkt.Die Blumenkrone ist weisslich gelb, die Röhre wenig herausstehend.Die Blätter sind mehr, oder weniger fiedcrspaltig und bei einer Form,welche, ans Saamen erzogen, sich gleich bleibt, alle ganz. Süddcutsch-land, und hei Kreuznach, Herr Prof. Kocir.
Diese Gewächse haben einen bittern, zusammenziehenden Geschmackund wurden deswegen zu Wundmitteln, Gurgelwasser angewendot. Diejungen Blätter genässt man unter dem Salat. Sie enthalten Farbcstoif.Ehedem führte man: I’ruudlac herba.
Acanthus, Bärenllaue.
2659. A. mollis L. loliis sinuatis inermibus. Lam.illustr. t. 530.
Aechte B. 2J. 7—10. Die sehr grossen Wurzelblätter sind breit,hatbgeliedert und umfassend: ihre I.appen endigen sich in Spitzen ohneStacheln. Der einfache, gerade Stengel wird 3 — 4 Fuss hoch und istvon der Mitte bis zur Spitze mit Blütbcn besetzt, deren Hand blass-roth ist. Auf rauhen Plätzen; Litorale.
Die ächte li. hat erweichende Kräfte und findet sieh in den Apo-theken unter dem Namen: liraneae ursi herba, das oft mit HeracleumSphondylium verwechselt wird.
L a t Ii r a e a, Schuppenmirs,
2660. L. SquamnriaL. scapo simplicissimo, cofot-b's pendulis. Engl. b. 50. El. D. 136. Schk. t. 170. Gaeiu.v.1.1. 52. f. 3. üyuamaria ürobanche Scor.