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1104 CLASSIS XIV. Digitalis.
fast kugligc Kapseln. Jacqbw’s T). parvißnra Hort, vindob. t. 17. Kur.Bot. Reg. 257. sieht uns doch nicht recht aus, wie eine deutsche Pflanze,daher lassen wir sie lieber noch weg, bis wir sie aus den KärnthnerAlpen erhalten haben.
2756. D. lutea L. glabra, foliis lanceolalis remote -serratis, racemo secundo, corollis tubulosis acute 5fidis, la-bio reflexo, filamentis teretibus, capsula bisulca. Jacq. h.vind. 106. Bot. Reg. 251. Lixdl. t. 23. 24. Rciid. pl.erit. II. 280.
Klei nblöthiger P. $. 6. 7. Stengel ist 2 — 3 Fuss hoch, steif,kantig und ziemlich kahl; die Blätter entfernt geziihnelt, auf der Ober-fläche ganz kahl und auf der untern, wenigstens an den Rippen, et-was zottig; die Trauben haben zahlreiche, fast dachziegelartig sichdeckende ßlüthen. Die Blumen blassgelb, stets 5-spaltig, inwendig ander Unterlippe dicht behaart und nicht gefleckt. In Gärten schöne Ab-änderungen mit grossen, auf rosa überlaufenen Blütheu. Im Gesträuch:an Felsen, in Frankreich, der Schweiz.
2757. D. media Rth. gabriuscula, foliis lanceolalisremote serratis ciliatis, racemo secundo, corollis tubuloso-subvenfricosis acute quinquefidis, labio inferiori ovato reflexo,filamentis complanatis, capsula quadrisulca. Ilcins. pl. erit.II. 281. V. intermedia Pcns. lutescens Lindi., t. XXI.
Mittelschlag-F. JJ. 6. 7. Vom Wuchs der D. Iulea , fast stärker,seltener ebenso hoch, Blumen von derselben Form, aber meist noch ein-mal so gross und i blasser. Besonders die flachgedrückten Staubfädenund die vierfurchige Kapsel fand ich als wichtige Unterschiede auf. I»den Rheingegenden.
2758. D. purpurascens Rth. glabriuscula, foluslanceolalis, dense serratis, racemo secundo; corollis tubu-loso - subventricosis rotundato-quadrifidis. Renn. pl. erit. IL284. Lindl. t. 20. forma minor.
Purpurröthlicher F. $. 6. 7. Im Wuchs der D. lutea ähnlich,doch weniger schlank. In der Blüthe hält sie das Mittel zwischen de-nen mit rühriger und banchiger Blume, unter jenem ist sie einzige mitvierspaltigem Saum. Der Stengel ist zwei Fuss hoch, die Blüthentrnubeeinseitig, nicht selten etwas hin- und hergebogen; die Blätter dichtergesägt, als bei den verwandten, unten an den Adern und an der Basis,so wie die ganze Blüthentraube, mehr oder weniger feiiibehaart, Kelche