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CLASSIS XV.
Rapistrum.
selnden, gestielten Blätter sind elliptisch-länglicli, eingeschnitten ge-kerbt und kraus. Die aufrechten, einfachen Trauben stehen in denBlattwinkeln und an der Spitze; sie bestehen aus abwechselnden, weiss-lichen Blüthchen. Die Kelchblättchen sind hohl und stumpf; die Kroii-blätter etwas ausgerandet; die 4 lungern Staubfäden sind unter denAntheren gezähnt. Das fast kugelrunde, fleischige Schötcheri ist ganzkahl und einsaainig; es trägt die ungesticlte, schildförmige Narbe. AmMeergestade der Nord- und Ostsee; Holsteirt, Mecklenburg, Warne-münde , Pummern.
2822. Cr. Tataria Jacq. foliis siipra decompositisinciso - dentatis caulequc glabris. Jaco. ic. r. t. 129.
Tatarischer M. 2J. 4. 5. Die fiederSpaltigen Blättchen fliessen ander Spitze zusammen; sie sind kahl und an der Rippe einzeln behaart.Der vielästige, rauhe Stengel wird ungefähr 2 Kuss hoch. Die weisseifBlüthen stehen dicht. ln Weinbergen; Tatarci, Tadrien, Ungarn,Mähren. ')
Nur die jungen Sprossen des ersten können als Gemüse oder alsSalat genossen werden. Auch die Blätter des zweiten sind woblschmek-kend. Die Wurzel ist süss und giebt eine angenehme Speise, die wohleher statt des Brotes ist genossen worden.
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Rapistrum, Rapsdotter. *
2823. R. perenne All. radice perenni, foliis in-ferioribus runcinatis sinuatis denticulatis: summis linearibus.Myagrum perenne Wllld. Jacq. a. t. 414.
Ausdauernde R. 2}. 6. 7. Der aufrechte, gefurchte Stengel istsehr ästig, ausgebreitet und wird 1 — 2 Fuss hoch und höher; nachunten ist er sehr behaart und scharf, aufwärts bald einzeln behaart,bald kahl. Die abwechselnden, gestielten Blätter sind behaart, scharfund zugespitzt; die obersten gCzähnt und kahl. Die ausgebreitete Knd-rispe besteht aus nackten, schlaffen Trauben; ihre kleinen Blüthen
*) In der Flora germanica sind noch C. pinnatißda und C. a'pcraM. B. aufgeführt. Wegen letzterer bitte ich nur ein Exemplar vondem von mir angegebenen Standorte (doch kann auch C. Tataria dortwachsen!) mit der von mir citirten Abbildung bei Dklkss 11. t. gl-vergleichen und mir zu antworten, ob nicht diese auf das Haar zutriflt-Ich habe in meiner Flora germanica hichts ohne zureichenden Grurnhingeschrjeben, und bitte bei einem Urtheile darüber immer erst denangegebenen Quellen nachzugehen. Ich besitze die C. aspera auch a uSarepta und cultivirt aus dem bot. Garten.