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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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Rapistrum. ORDO I. 1139

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wechseln ab und haben gelbe, linienförmige Blätter. Die aufrechten;behaarten Schötchen sind angedrückt; das oberste Glied desselben isteirund; das untere länglich und kantig, bald sind beide fruchtbar, baldnur das eine. Auf Aeckern, an Wegen; besonders anf Kalkboden. Oest-reich, Krain, Würzburg, Thüringen, Barby, Eisleben, Jena, Schlesien.

2824. R. rugosum Au. siliculis sulcatis pilosis ru-gosis, foliis oblongis obtusis dentatis. Myagrum rugosumWilld. Map. 11. Als. ic. opt.

Runzeliger R. O- 5— 7. Die spindelförmige Wnrzel treibt einenziemlich aufrechten, 1 —2 Fuss hohen Stengel; er ist gefurcht, zot-tig und abwechselnd ästig. Die abwechselnden, gestielten Blätter sindzähnig-fiederspaltig: die der Aeste ungestielt, eirund-lanzettförmig, ge-zahnt und sämmtlich hacherig. Die zahlreichen Blüthchen Stehen an denSpitzen in Trauben. Die länglichen Kclcliblättcheh sind stumpf undgrüngelhlich; die abstehenden, gelben Kronblälter etwas ausgerandetUnd doppelt länger als der Kelch. Die 2-gtiederigeri Schötchen sind anbeiden Enden verschmälert: das untere Glied ist kleiner; das obereeirtind, gestreift, zottig, einsaamig und trägt den bleibenden Griffel;Auf Niederungen in Südeuropa, Oestreich, Triest, Schwaben bei Kehl;Weil. Jena, Sülze, Langensalz, Wittenberg. Jedoch hier und da ver-wechselt. *)

Raphanus, Reuig.

^ 2825. R. sativus L. foliis Iyratis, siliquis {erelt-bus torosis bilocularibus. Blackvv. 1. 87. Lam. ill. t. 566.Gaeiitn. 2. t. 143. f. 5. — a. Radicula , (l. rotunda, ß. ob-longa, rubra et alba , y. oleifera : R. chinensis Mill. —b. rapaceus; griseus et niger.

Zahmer R. Q. £. Die rübenartige Wurzel hat verschiedene Ge-stalt, Grösse und Farbe; sid ändert überdies durch Cultur und Bodensehr ab. Der aufrechte, runde Stengel ist ästig, borstig-hackcrig undwird 1 — 2 Fuss hoch. Die leierförmigen Blätter sind tief eingeschnit-ten und scharf. Die Blüthen bilden kurze Aehfen. Der grüne Kelch■st steif behaart. Die Kronblätter sind weisslich oder hcllviolett unddunkel geadert. Es finden sich vier Drüsen an der Basis der Staub-ßefässe, 2 rundliche und 2 längliche. Die runden Früchte sind 2-fä-cherig. Er wird riebst vielen Spielarten gebaut und stammt aus China,

*) In der Flora germanica noch Rap. hirtum IIost. und R. gla-«■«m Host.

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