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CLASSIS XV.
Isatis.
Blätter sind an der Wurzel und unten am Stengel kurzgestielt, eirund-lanzettförmig und leicht mit weichen Haaren bekleidet; die abwech-selnden Stengelblätter sind ungestielt und umfassend, meist ganzrandigund ganz kahl. Die kleineren zahlreichen Blüthen bilden dichte End-trauben. Der Kelch ist gefärbt. Die gelben Kronblätter sind abste-' hcnd. Die hängenden Sphötchen sind kahl, sie werden bei der Reifeschwarz und glänzend. Die Pflanze ist etwas bitter und eckelhaft.Auf Aeckern und rauhen Waldplätzen im inittlern und südlichen Deutsch-land; Oestr, Pfalz, Schwaben, Franken, Wett. Neuwied, Regensb.Jena, Hannover, Dresden, Freiburg.
2830. I. praecox Kit. siliculis ellipticis utrinrpieobtusis margine coriaceo-alatis glaberrimis latitudine subtriplolongioribus, Tkatt. Archiv t. 68.
Früher W. <}. 5. 6. Voriger Art sehr ähnlich, besonders durch dieSchötchen verschieden. Ungarn, Oestreich.
Wegen ihres Farbegehalts wird die erstere in mehreren Gegendengebauet. ln den Apotheken war gebräuchlich: Isatis folia *).
T li 1 a s p i , TäscJielLraut.
a. T li 1 a Sp i Dill.: valvae circumalatae , semina numerosa
striata,
2831. T li I. arvense L. siliculis obovato- orbicula-tis compressis laevibus, foliis oblongis dentatis glabris. FI.D. 793. Sciik. 1.180. Gaektdt. 2. t. 141. f. 3,
Alpen-T. O. 4— 7. Der aufrechte, kahle Stengel wird gewöhnlichfusshoch und ist nach oben ästig. Die Blätter bilden an der Wurzeleinen Kreis und verschmätern sich in Stiele; sie sind stumpf und ganz;die des Stengels wechseln ab, sind ungestielt, pfeilförmig, stumpf, cl "rund-lanzettförmig, halbumfasscnd und buchtig - gezähnt. Die kleinenBlüthen bilden Endtrauben und haben weisse ganze Blättchen. Diekürzeren Staubfäden umgiebt von aussen eine halbringförmige Drüse. Di®grossen, kahlen Schötchen sind ausgerandet, und haben einen breiten,häutigen Flügel. Die Pflanze riecht nach Knoblauch, und der Anfän-ger hat sich zu hüten, dass er es nicht deshalb für Tltl. alliaceumhalte. Der Knoblauchsgeruch kommt aber mehreren Pflanzen dieserClasse zu. Auf Aeckern häulig.
’) Hier in der VI. germanica noch T. Villahs» aus den Walliä® rAlpen, vou Hihjuknin, l. alpina aus Piemont von Ohsini erhalten.