Thlaspi.
ORDO I.
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Alpen- T. 2f. 4 — 6 Der dünne, steife Stengel wird liandlioqji undäst zuweilen mit einem Aste versehen. Die Blätter sind kaum gezähnt;sie stehen an der Wurzel zahlreich, sind gestielt, verkehrt-eirund undstumpf; am Stengel abwechselnd, ungestielt und halbuiufassend. DerBlüthenstand ist der des Tltl. montanum, nur kleiner, mit kleineren,weissen Blüthen. Der bleibende Griffel ragt'weit über die Lappen desSchütchens empor; sie sind fast 4-saamig. Auf Acckcrn, an Wäldern;Oestr. Schwab. Sachsen, Halle bei Hornburg, Sittigenbach, Sclimon,Schlesien.
2838. Tlil. ro tun dl folium Gaud. foliis subenr-nosis obtusis : inferioribus peliolnlis subrotundo - ovalis, cau-linis oblongis nmplexicaulibus. Iberis rotundifolla List. Stuhml'l. V. 20. Ai.l. ped. f. 2. 8cor. 2. t. 37. — ISocoaea ro-tundifoUa M.ych. llutchinsia coiymbosa Gay . foliis acute au-rien latis.
Rundblätterige Kr. 2J. 7. 8. Die dünnen, kriechenden Stengelsteigen empor und sind ästig. Die kahlen, weichen Blätter sind an derWurzel ganzrandig; am Stengel gewöhnlich unter der Spitze auf bei-den Seiten mit einem undeutlichen Zahn versehen. Die röthlichen Blü-then sind fast regelmässig und bilden Trauben. Das Schötchen ist kahlund enthält in jedem Rach einen Saamen. Auf Alpeu in Kärnth. Krain,Salzb. Baiern, Tyrol.
2839. Tlil. cepeacfolJuiu Kocii: foliis subcarno-sis cuneiforniibus exauriculalis acutis apice (lentalis. Iberiscepeaijblia Wui.r. in Jac(>. illise. 2. t. 1. *) JVoccaea cepeae-jblkt Remi. Fl. gemi.
Sedumblätterige Kr. Z{. 5. Sie kommt der vorigen nahe; aber
nähme in die Flora zu Grunde lagen; 2) dass Gaudin sich geirrt ha-ben müsse, den Schötchen seiner Pflanze den Klügelsaum abzuspre-chen, während er diesen Mangel als Hauptcharakter ansieht. — Diefruchttragende Pflanze zeichnet sich durch die Menge ihrer in langenTrauben dichtstchenden Schötchen aus und durch deren vollkommen ab-gerundetes Kurie (wie bei Kalis campestris) ohne Klügellappcn, welchebei Tlil. alpintim durch ihr Hervorspringen zwischen sich stets cinoAusrandung bilden, dann auch durch weit längeren Griffel.
’) ln der Flora germanica sind allerdings die Worte der Diagnose«acute aurieulutis' 1 als blos der dazu gezogenen llutch. corymftosn gehö-rig, zu streichen und diese nebst Beisatz richtiger zur vorhergehendenArt zu setzeii.