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CLASSIS XV.
Thlaspi.
lelraspennls, foliis snbcarnosis integris glabris: radicalibusobovalis, caulinis oblongis amplexicaulibus sngitlalis, corollacalyce duplo majore. Jacq. a. t. 237. Draba carnica Scor.t. 33?
Berg-T. 2{. 4. 5. Die einfachen, aufrechten Stengel sind kahl, fiu-gerhoch und höher. Die kahlen Blätter sind graugrün; an der Wurzelbilden sie eine kleine llose, vcrschmülern sich in Stiele und sind stumpf,dabei wenig gezähnt und auf der Unterfläche oft rotli; am Stengelkleiner, abwechselnd und angedrückt. Die Blüthcn bilden anfangsSchirmtrauben, dann werden es Trauben. Die Kelche sind meist grün-röthlich und weiss gerandet. Die weissen Kronblätter sind verkehrt -eirund und stumpf. Es finden sich rothe Antheren und an den kürzernStaubfäden Drüsen, wie au denen des Acker - T. Das zusammenge-drückte Schötchen ist kahl und enthält mehrere Saamen. Bei Thl. al-pinum Jacq. ist der Griffel fast so lang als das Schötchen. Auf felsi-gen Bergen; Oestreich, Baiern, Schwab. Franken, Pfalz, Baireuth,Müggendorf, Herb. Barby. ,
2836. Th. alpinuin Jcq. siliculis obeordato- oblon-gis, loculis 2 — 3-spermis, stylo tertiam dissepimenli partemlongo, foliis viridibus , infimis subrotundo-spalulalis, cauli-uis cordato-amplexicaulibus, petalis obovalis calyce plus du-plo longioribus. Jcq. austr. 238. Iberis rolundifolia StukMV. 20. lig. dxtr. c. d. D.
A1 p e n - T. Zf. 4. u. 8. Sehr zarte Pflanze. Auf den höchsten Alpenin Krain, Kärnthen *).
2837. Thl. alpestre L. siliculis obovalis 8—12-spermis gibbis retusis stylo elongato coronalis, foliis caulinissagittatis integris glabris glaucis, caule simplici. Gmel. 3• t. 1*
Engl. b. 81. Th. coerulescens IhiSL. i »
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*) Die Noccaea stylosa Fl. germ. oder Tulaspi sylvium Gaud. magwohl dem Thl. alpino ähnlich genannt werden, aber da Kocn die Pflanzenicht im Fruchtzustande gesehen hat, war es besser bei dieser Achn-lichkeit stehen zu bleiben und nicht eine Gleichheit zu behaupten, diesich auf erzwungene Voraussetzungen gründen musste, welche irrig smu ■1) dass ich nicht die Schweizerpflanze vor mir gehabt haben möchte,während mehrere vollkommen blühende und vollkommen reife fruchttra-gende (wie sie K. nicht gesehen hat), aus der Hand meines verehrtenFreundes v. Ciiaiipurtikb, wie ich in der Flora berichtet, von deiStandorte Gaudins, welchen ich in der Flora angegeben, meiner Au