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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS XV.

Cochlearia.

Dänisches L. ©. Es ist etwas kleiner als das folgende. Eskommen mehrere Stengel ans einer Wurzel, die weniger ästig, aufrechtund handhoch werden. Die fleischigen, kahlen Blätter sind fast allegestielt und von gleicher Grösse, 3- oder 5-lappig, kantig oder ge-zähnt. Die Wurzelblättcr sind gewöhnlich ganzrandig; die des Sten-gels haben einen ganz kurzen, umfassenden Stiel. Die dichten Schirm-trauben verlängern sich kaum zu Trauben; sie enthalten kleine, weisseBlüthen. Die aufgeblasenen Schötchen tragen den kurzen Griffel undhaben einsaamige Fächer. An Meerufern; Holstein, Oldenburg, Meck-lenburg bei Warnemünde.

2895. C. officinalis L. foliis radicalibus subrotun-dis: caulinis oblongis subsimialis, siliculis globosis. Engl. b.551. Fl. D. 135. Hatjte Arzngw. V. 28.

Aechtes L. ©. 5. Diese fleischige, kahle Pflanze findet sich von ver-schiedener Grösse; ihre kantigen, weitschweifig-ästigen Stengel werdeneinen halben Kuss und länger. Die langgestieltcn Wurzelblätter sindnierenförmig rund, verloren gekerbt und ausgeschweift; die des Sten-gels sind ungestielt, umfassend und kantig, oder ausgeschweift. Dievielblüthigcn, nackten Schirmtrauben bilden sich zu Trauben. Derstumpfe, abstehende Kelch ist hohl; die weissen verkehrt eirundenKronblätter sind ganz. An der Basis der kürzeren Staubfäden stehetauf jeder Seite eine Drüse. Die nicht ausgerandeten Schütchcn sindverloren geadert und runzelig, sie tragen den ganz kurzen Griffel. AnMeerufern, auf nassem Salzboden; Bai. Schwab. Wett. Hannov. Holst.Oldenb. Pomm.

2896. C. glastifolia L. foliis caulinis obeordato-sa-gittalis ainplexicaulibus. Seine, t. 181. Lepidium glastifo-lium Monis, h. 2. s. 3. t. 21. f. 3.

Thurmkrantblätteriges L. $. 7. 8. Der aufrechte, kahle, fa^einfache Stengel wird 3 — 4 Fuss hoch und höher. Die Wurzelblättersind lanzettförmig, auch eirund und gestielt; die des Stengels sind un-gestielt und graugrün; sämmtlich ungezähnt Die Endtraube bestehtaus kleinen, weissen Blüthen. An der Basis der kurzem Staublädenstehen 2 Drüsen. Der Fruchtknoten enthält 4 — 5 Saameiiansatze,es finden sich aber in den Schötcben gewöhnlich nur 2 in jedem Fache.Der Saarne ist mit drüsigen Haaren besetzt. Auf Aeckern, ehedem an-geblich bei Regensburg, jetzt nicht mehr, auch in Istrien nicht wiedergefunden.