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CLASSIS XV.
Keru era. .
Beide verdienen ihre Stelle in den Gärten; sie lieben einen mildenBoden und viel Sonne. Die wohlriechende M. kann durch Wurzelthei-lung vermehrt werden. Wenn man den Saamen der letztem frühzeitigan eine warme Stelle säet, so sind die Pflanzer davon jährig. In denApotheken führt man von der erstem: Violae Lunariae semina.
Kern era, Kernere.
2919. K. saxatilis Rchb. siliculis lenticularibus ob-oratis glabris , foliis radicalibus caespitosis petiolalis ovatisserratis scabris, caulinis sessilibus, caule paniculato. Myagrumsaxatile Liw, Jacq. a. t. 128. Camelina saxatilis Peiis. Ker-nera myagroides Medik. Cochlearia saxatilis DeC.
Leindotter- K. ZJ. 6. 7. Aus der harten Wurzel kommen mehrereaufrechte, etwas kantige Stengel, die etwas hin- und hergebogen, zu-weilen nach oben ästig und einen halben Fuss hoch sind. Die zahl-reichen Wurzelblätter bilden eine Rosette; die des Stengels wechselnab, die obern sind ungestielt, linien - lanzettförmig, ganzrandig, etwasstumpf und scharf. Die ßlüthen stehen schirmtraubenartig; ihre weis-sen, stumpfen Kronblätter stehen ab und sind doppelt länger als derKelch. Das vielsaamige Schötchen trägt den kurzen, stumpfen Griffe).Auf felsigen Gebirgen; Oestr, Buiern, Salzburg, Schwaben, Schlesien.
2920. K. auriculata Rchd. siliculis lenticularibuslaevibus, foliis radicalibus oblongis dentatis pilosis, cauliniscordato-sagittatis. Rchb. pl. erit. VII. ic. 873. *) Cochl. au-ricula ta Lam, Myagr. montanum Beug, pliytonom. 3. p. 140-ic, Myagr. alpinum Lap, M. auricidaium DeC. sppl.
Ohrblätterige K. 2J. 6. 7. Voriger Art sehr ähnlich, durch dioherzförmig pfeilförmigen Stengelblätter verschieden. Auf den Pyrenäen,Savoyen, Kärnthcn.
Neslia,, JVeslie.
2921. N. paniculata Desv. Myagrum paniculatumL. Fl. D. 204. Schk. t. 178. Rapistrum paniculatumGaektn. 2. t. 141. Alyssum paniculatum Hell. Vogelidsagittata Fl. Welt.
*) Diese Abb. ist in „ Deutschl. Flora » S. 569 ; beizusetzen, <lasie die einzige gute Darstellung der Originalpflanzo giebt.