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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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Camelina.

ORDO II,

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Rispenblüthige N, Q. 3 — 7. Der aufrechte, verloren kantigeStengel ist scharf und 1—2 Fuss hoch; nach oben finden sich einigezerstreute, aufrechte Aeste. Die abwechselnden, ungestielten Blättersind auf beiden Flächen scharf, am Rande meist gezälmelt. Die Blü-tlien bilden einfache, aufrechte, nackte Trauben an den Spitzen derAeste und stehen auf langen Stielen. Die stumpfen, gelben Kronblät-ter sind kaum länger als der Kelch, Die linsenförmig-runden Schäf-chen sind aufgeblasen, tragen den Griffel und enthalten gewöhnlich1 Saameukorn querliegend. Auf Aeckern, unter der Saat fast überall.

• Camelina, Leindotter.

2922. C. sativa Crntz. siliculis cuneato - pyrifbrmi-bus quadricostatis, Stylo longiusculo, foliis subintegerrimislanceolalis glabris. Alyssum sativum Smith. Myagrum sati-vum Lut. Engl. b. 1254. l'l. D. 1038. Sciik. t. 178.Sturm II. 4. Camelina saiiva Pens. Moenchia sativa Roth.

Gemeiner L. Q. 6. 7, Der aufrechte, etwas kantige Stengel istbehaart, scharf, ästig und 1 — 2 Fuss hoch. Die abwechselnden, un-gestielten Blätter sind umfassend, gauzrandig oder verloren gezähneltund auf beiden Flächen behaart-scharf. Die lange Endtraube ist schlaff;ihre einzelnen Blülhen stehen auf kahlen, aufrechten, einblüthigen Stie-len. Der Kelch steht ab und enthält blassgelbe Kronblätter, die läng-lich , stumpf, und ganz sind. Die aufrechten, verkehrt-eirunden Schät-zen sind kahl, aufgeblasen und tragen den bleibenden Griffel. AufAeckern unter dem Lein.

2923. C. microcarpa Avnnz; siliculis obovato - ro-tundatis bicostatis, caule foliisque sagittato -lauceolntis subin-legerrlmJs hispidis. Dkless. ic. II. t. 69. Myagr. sylvestrec. Rauh. M. sativum a. L. Pseudo - Myagrum II. Cameh.epit, 902. f. 1. M. capitul. minoribus s. stylo Moius. II.*• 3. t. 21. f. 2. Camel. sylvestris Wallr.

Wild er L. ©. 5 — 7. Schon von den Alten von der cultivirten Art' v °hl unterschieden, und bei der Cultur niemals ändernd, wie in denbotanischen Gärten bekannt ist, Stengel meist einfach, Blätter fast un-ßezähnt und so wie der untere Theil des Stengels steifbehaart, Blu-menblätter schmäler, lanzettlich, blasser, so dass die ßlüthen weniger,n » Auge fallen, Saamen und Schötchen nur ein Drittheil so gross.Wohl durch den grössten Theil von Europa auf dürren Brachäckern,dauern, Schutt