Cardamine,
ORDO III.
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Bitteres Sch. y. 4 — 6. Die kriechende Wurzel hat gewöhnlichAusläufer und einen aufrechten, fusshohen Stengel, der einfach, kantigund kahl, oder nur etwas weichbehaart ist. Nach der Blüthe zeigensich in den Blattwinkeln gekrümmte Ausläufer und Wurzeln. Die kah-len, saftigen Blätter sind lebhaft grün. Die grossen Blüthep stehen lnTrauben. Die weissen Kronblätter haben dunklere Adern und sind weitgrösser als der Kelch. Es finden sich an der Basis der Staubfäden4 Drüsen, wovon 2 ringförmig sind, und rothbraune Antheren. AnQuellen, Bächen. Die behaarte Form in der Flora von Spaa, in Schle-sien u. a. O.
2935. C. parviflora L, foliis pinnatis, pinnis lan-ceolalis linearibusve integerrimis. Sv. Rot. 568. Renn, inSturm D. Fl. 45.
Kleinblüthiges Sch. Q. Stengel einen halben Fuss hoch, seltenhöher, etwas vielbogig, Blätter gefiedert, Blättchen zu 9 — 13, lan-zettlich, ganz, an den obern Blättern weniger und linealisch. Blüthensehr klein, Blumenblätter weiss, lanzettlich-spathelförmig. Von dersonst ähnlichen, C. impatiens, durch Mangel der Blattansätze leicht zuunterscheiden. An grasigen Teichrändern in Schlesien, Holstein, Un-garn, Schlesien.
2936. C. impatiens L. foliis pinnatis: foliolis lan-ceolalis incisis , stipulis ciliatis, caule simplici. Engl. b. t. 80.Scuic, t. 187. Renn, in Stürm FI. 45. C. apetala Mnch.
Spring- Sch. $. 5. 6, Der aufrechte, kahle Stengel ist spitzkan-tig, etwas hin- und hergebogen, gewöhnlich einfach und ungefähr fuss-hoeb. Die kahlen, lebhaft grünen Blätter bilden an der Wurzel einenKreis: ihre gestielten Blättchen sind stumpf und halb 2-, 3-lappig; dieStengelblätter wechseln ab, sie haben spitzige und spitzig eingeschnit-tene Blättchen. Die Nebenblätter sind linienförmig und umfassend. Dieschlaffen Trauben bestehen aus abwechselnden kleinen Blüthen. DieVerlängerten Fruchttrauben enthalten viele Schoten, Der Kelch ist et-: was gefärbt. Die kleinen weissen, sehr hinfälligen Kronblätter sindUmgekehrt-lanzettförmig und etwas länger als die fast gleichen Staub-fäden. Diese haben an der Basis 4 Drüsen, worunter 2 halbringförmigesind. Gewöhnlich sind keine Kronblätter vorhanden. Die dünnen, kah-len Schoten springen bei leiser Berührung mit Federkraft auf. Es va-fürt mit 4 Staubgefässen. Auf feuchten Waldplätzen, in schattigenLaubwaldungen, an Bächen, Flüssen.
2937. C. chelidonia L. foliis pinnatis: foliolis ob-hisis cpiinis inciso-dentalis. W. Kit. 2. t. 140.