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CLASSIS XV.
Sisymbrium.
3018. S. acutangulum DeC. glabrum, foliis acuterunciuatis, calyce ^alenlissimo, siliquis scabris demum inpcduuculo curvato arrectis intricato - contortis. Sis. pyrenaicumViel, dauph. t. 38. non L. Sinapis pyrenaica L. Jach. hort.vind. I II. t. 97. Aia. ped. t. 55. f. 1. S. contortum Laq.
Spitzlappigo R. $. 5 — 6. Wird 1 — 1J Fuss hoch, meist kahl,wenig ästig. Blätter kahl, leierartig starksägespaltig, mit breiten, spi-tzen Abschnitten, zu 4 — 6 jederscits, an den Stengelblättern weniger.Wallis, Savoyen, Piemont, Ungarn: S. novum Wintuul t. 49.
3019. S. multisiliquosuin IIoffm. foliis runcina-tis dentatis, calyce erectiusculo, siliquis subtorulosis in sty-lum attenuatis ramisque laxe patentibus. Reim. pl. erit. 111.406. 407. S. eckartsbergense Wiuld. S. taraxacifoliumDeC. ic. galt. t. 37. specirn. humili.
Vielschotige R. ©.4 — 6. Die schiefe, gethoilte Wurzel treibteinen runden, ziemlich aufrechten, 2 — 3 Fus« hohen Stengel, der ganzkahl, fein gestreift ist und nach oben wenige, ausgebreitete Aeste hat.Die graugrünen Blätter haben einen starken, weisslichen Nerv; siesind auf beiden Flächen kahl und am Rande ziemlich scharf: die zahl-reichen Wurzelblätter sind langgestielt und bilden einen dichten Kreis;ihre ungleichen Abschnitte sind spitzig, ganzrandig oder gezühnclt, oftauch leierförmig-hederspaltig. Die Blüthen bilden ziemlich lange, reicheTrauben. Der gelbliche Kelch ist vor der Blüthe etwas zusammenge-drückt Die gelben, flachen Kronblätter stehen ab und sind an derSpitze ganz fein gekerbt. Die sehr schmalen Schoten sind ganz kahl,aufgeschwollen und einseitswendig. Das S. taraxacifolium DuC. sollteman der Diagnose nach fast für verschieden halten, vergleicht man abetseine Abbildung, so erkennt man leicht ein dürftiges Exemplar unsererPflanze, ohne irgend eine Spur von Herabbeugung der Schoten. Auffelsigen Bergen; Thüringen bei Eckartsberga, Franken bei Würzburg,Pfalz, Meissen.
3020. S. austriacum Jac<?. subglabrum, foliis ra '
dicalibus runcinatis , cauliuis acuto-incisis piimatiüdisquo, C<1 '
lyce patente. Jacq. auslr. t. 262.
OestreichischeR. £. 5. Meist kahl, gegen 2 Fuss hoch, VVufzelblätter stumpf, schmal und ungleich-gezähnt, Kclchblättcheii g elieh, Schoten 1 —2 Zoll lang, dünn, rundlich, ein wenig gekrümmAn schattigen Felsen am Fusse der Alpen; Oestrcich.