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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS XVI,

Qeranium.

Grosswurzeliger St. Zf. 5. 6. Der aufrechte, ästige Stengel wirdlusshoch; er kömmt aus einer kriechenden, dicken, fleischigen Wurzel.Die entgegengesetzten Blätter sind dick, kaht und handförmig; ihreLappen sind spitzig; ihre Oberfläche weich. Die kantigen Kelche sindroth und endigen sich in Grannen. Die glänzend purpurrothen Kron-blätter sind ganzrandig und abstehend, die Staubgefässe überhängend,und haben an ihrer Basis 5 runde, am Bande weisslicho Drüsen; dersehr lange Griffel niedergebogen; die Saamenkapseln kahl. Die ganzePflanze ist sehr wohlriechend. Auf Felsen, Gebirgen, Oestr. Litorale,Friaul. Krain, Kärnth. Wett, auf d. Mauern d. Sclüosscs Fetzb. (q, sp.)

ß. laterifloro -pyramidata.

4023. G. nodosum L. pedunculis bifloris, petalisemarginatis, foliis caulinis trilobis serratis : lobis oblongis acu-minatis, caule tetragono, arillis undique pilosis aequalibus.Cav. 4. t. 85. f. 1.

Knotiger St. ZJ. 5 — 8. Die knollige Wurzel treibt abstehende Sten-del, die kantig-zusammengedrückt und an den aufgeschwollenen Gelen-ken roth sind. Die entgegengesetzten, gestielten Blätter sind glänzend.Die einzelnen Blüthenstiele stehen an der Seite und Spitze ziemlich auf-recht und sind sehr lang. Die liuienförmigen Deckblätter sind zugespitzt.Die schönen, purpurrothen Blüthen sind ziemlich gross; ihre Blätter ha-ben 3 Linien. Die elliptisch-länglichen Kelchblätter sind grau, stumpfund rotbgegrannt. Die elliptischen Kapseln sind kaum kielförmig, undnicht gerunzelt. In rauhen Wäldern, Krain, Litorale, Friaul.

% 4024. G. striatura L. pedunculis bifloris, petalisbilobis reticulato-yenosis, foliis summis trilobis dentalis: 1°'bis ovalis aculis, caule tereti, arillis glabriusculis basi vill° sl3,Cukt. mag. t. 55. Cav. 4. t. 79. f. 1.

Gestreifter St. ZJ. 5 — 9. Die zahlreichen, röthlichen Stengel werdenfusshoch und bilden einen breiten Busch. Die einander gegenüberstehenden Blätter sind 5-lappig und langgestielt; sie sind auf der Oberflächeglänzend und haben einen schwärzlichen Fleck an der Basis der Lappen.An der Theilung der besondern Stiele steht, wie bei dem vorigen, din*4-blätterige, borstenförmige Hülle. Die Kelchblättchen endigen sich 111kurze Grannen. Die weissen Kronblätter haben purpurfarbige, ästig®Adern. Die Staubfäden stehen in 2 Reihen, die in der äussern s' netwas kürzer. In Italien.

4025. G. phaeum L. pedunculis paniculatis ercclis,calyco subaristato, arillis carinatis basi hispidis apice cornv