Buch 
2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
Entstehung
Seite
1337
JPEG-Download
 

Cylisu3,

ORDO III.

1337

zähes Holz erfordern. J)as Vieh frist das grüne und trockne Laub gernund das Federwild liebt die Saamen. Er lässt sich leicht durch Saa-lncn und Wurzelbrut vermehren. — Die übrigen tragen grösstentheilszur Verschönerung der Gärten viel bei. Sie lassen sich alle wie dergemeine U. vermehren.

1» o b i n i a, Robinie,

% 4745. R. Pseudacia L. racemorum pecücellis uni-floris, foliis impari-pinnatis, stipulis spinosis, leguminibus lae-vibus. Wastgenh. B. t. 7. f. 19. Duham. ed. 2. V. 2. t.

16. Gaektiy. 2. t. 145. f. 2. Reitt. et An. t. 20.

•

Unechte Akazie, gemeine II. tj. (i. Dieser sehr schöne 60 — 80Fugs hohe llaum hat einen sehr schnellen Wuchs, ein weissliches, mitder Zeit sehr hartes llolz. Die abwechselnden, grossen Blätter sindgestielt, ihre 11— 19 Blättchen stehen abwechselnd und einander ge-genüber; sie sind elliptisch, ganzrandig, auf beiden Flächen kahl, leb-haft grün und endigen sich in einen kurzen krautartigen Stachel. Anden krautartigen Zweigen sind die kleinen Deckblätter blattartig; anden ältern verwandeln sie sich in starke Dornen. Die langen Trauben*>nd hängend; ihre schönen weissen Blüthen sind wohlriechend. Dieherzförmig eingeschnittene Fahne ist. hinterwärts röthlich; inwendig inder Mitte gelblich, wie die Flügel an der Spitze. Der Griffel ist unterder Narbe zottig; die grosse längliche, zusammengedrückte Hülse- isthnctig und rothbraun; sie enthält 6 — 8 glänzend schwarzbraune Saa-"'en. Es giebt Abarten ohne Stacheln. In Nordamerika, Sibirien.

Das Holz der unechten Akazie ist ausserordentlich dauerhaft und^ es U, es wird daher nicht bloss zuui Erd- und Wasserbau, sondern auchsehr schönen Mobilien verarbeitet. Die Stangen des 3 - 4 jährigenkl °ck- UIU i Kopfausschlags geben sehr dauerhafte Weinpfähle und mannach glaubwürdigen Zeugnissen, in Frankreich auf einem halben* Ur gen in 3 Jahren 10,000 Stück Weinpfähle gezogen. Die Blätterh'hi'n c j n gesundes Futter, vorzüglich für kranke Pferde. Die Saamen

Sehen

cm reichliches, geniessbares Oel.

jj ✓&4246. R. viscosa Vent. racemorum pedicellis uni-fJS > foliis impari -piuuatis, ramis leguminibusque glandu-

5rv _• . __ _ . _

® So -viscosis. Vent. hört. Cels. t. 4. Dumam. 1. c. i. 17.‘ ffhtlinosa CuitT.

mag. t. 560.

\ £ V »

- r Jge R. -fj. 7 . 8 . Dieser Baum wird kaum halb so hoch alsVori ge, er hat aber einen eben so raschen Wuchs; seine Zweige

der

«inü

fiind und braun, die jungen Triebe mit gestielten Drüsen besetzt,

sllundb. d, Gewächsk. 3 te Aujl. II. 2. 86