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CLASSIS XVII.
Coronilla.
solitariis (magnis) ventri cosis exciso - bicuspidalis, fasciculot) — 8-floro. Kenn. pl. erit. I. 65. C. minima Jacq. a. 271.>et Auctt. gennan. et quorumcl. helv. vix Lin. ?
Schneidige Kr. Z[. 6. 7. Dio holzige Wurzel treibt mehre.ro hand-lange, gestreckte, ästige Stengel. Die abwechselnden, ungleich-paariggefiederten Blätter bestehen aus 9 —11 bald abwechselnden, bald ge-genüberstehenden Blättchen, die etwas gestielt, verkehrt-eirund, sAmpf,begrannt, ganz, graugrün und etwas fleischig sind. Das unterste Blatt-paar immer vom Blattansätze entfernt. Die hinfälligen, blassen Neben-blätter sind sehr gross, scheidenartig, nach oben 2-spaItig und zusam-mengeneigt. Die einzelnen Endblüthcn stehen auf nackten Stielen und5, 6, 7, selten S bilden einen Schirm; sie sind gelb. Die etwas 4-kantigen Hülsen sind braun und hängend; sie enthalten 5 — 6 länglicheSaamen. Auf Bergen; Oestr. auf dem Loibl. Thüringen.
4262. C. montana Riv. herbacea, (sirnpliciuscula,erecta) foliolis 11 —13 ovalibus, pari infimo basilari, stipu-lis (minutis) caducis, superioribus binis lanceolalis, fascicu-lis multifloris. Reim. pl. erit. I. 68. C. coronata Jacq. austr.95. Willd. et Aucti, plurim.
Berg-Kr. 2J- 6. 7. Die niedrigen holzigen Wurzelstöcke treiben auf-steigende, gegen einen Fuss hohe, krautartige Stengel, die Blättchensind oval, das unterste Paar sitzt wieder fast am Stengel, die Achsel-blättchen sind klein und hinfällig, der Blüthenbüschel ist vieiblüthig, dieganze Pflanze in allen Theilen weit grösser als beide vorige. In Berg-gegenden, besonders in Kalkgebirgen Deutschlands.
4263. C. varia L. herbacea, foliolis phjiimis lanceo-lntis glabris , lomentis teretibus eredis. C. jlore pario Riv.219. Curt. mag. t. 258. Sciik. t. 205.
Bunte Kr, ©• 6 — 8. Die kriechende Wurzel treibt mehrere liegendeStengel, die gefurcht, kahl und ästig sind; sie werden 2 Fuss hockund höher. Die abwechselnden, ungleichpaarig gefiederten Blätter ent-halten 15 —19 gestielte Blättchen, die einander gegenüber stehen oderabwechseln, stumpf und ganzrandig sind; nach unten sind sie graugrünund endigen sich in eine kurze Granne. Die gepaarten Nebenblätter sindlinienförmig und abstehend. Die einzelnen, gefurchten Blüthenstiel®stehen in den Blattwinkeln, sie sind gefurcht, nackt und länger als dasBlatt. Die gestielten Blüthen.bilden einen fast kugelrunden, dientenSchirm; sie stehen anfangs aufrecht, dann niedergebogen und als h rucht