Buch 
2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
Entstehung
Seite
1401
JPEG-Download
 

Hypericum. CLASSIS XVIg. 1401

•

hoch und höher. Die entgegengesetzten, ungestielten Blätter sind etwasspitzig, kahl, ganzrandig, aut der Unterfläche netzförmig geadert: dieobersten finden sich Behr oft durchscheinend punktirt. Die fast unge-stielten Blüthen bilden Rispen, die an der Spitze stehen, gabelüstigund zusammengezogen sind. Die seitenständigen Sägezäbne der Deck-blätter haben drüsige Borstet» Die stumpfen, ganzen Kronblätter sindlanzettförmig, ohne Punkte und citrongelb. Die Antheren tragen jedeeine schwarze Drüse. Die Narben sind purpurroth. Die eirunden,braunen Kapseln haben 3 ausgebreitete Spitzen. Im Gesträuch, autBergen in ganz Deutschland.

4411. II. barbatum L. floribus trigynis paniculatis,caule tereli herbaceo simplice, foliis oblongo - lanceolnlis pun-ctatis, calycibus ciliato-dentalis. Jacq. a. t. 259.

Bärtiges J. Q. 5. 6. Dic Blätter haben einzelne durchscheinendeBtiuktc, dagegen auf der Unterfiäche viele schwarze. Auch die KelcheS| nd schwarz punktirt, und haben am Rande sehr lange bewimperteOnline ohne Drüsen. In Oestreich, Ungarn.

4412. II. hirsutum L. floribus trigynis, calycibus«errato-glandulosis, cäule erecto tereli villoso, foliis oblou-8‘s pellucido-punctatis subtus pubescentibus. Engl. b. 1156.

i'l- D. 802.

behaartes J. If. 6 — 8. Die steifen, etwas ästigen Stengel sind be-blättert und dicht behaart* sie werden 2 Kpss hoch und höher. Diet ' lr uiulen, nervigen , etwas gestielten Blätter sind fast wi« bei II. moa-| t(l, uim und vorzüglich auf der Unterfläche behaart. Auch" die vielbjü-*b'ge Rispe ist behaart und beblättert. Die Deckblätter, wie die Kel-c be, haben drüsige Sägezäbne. Die blassgelben Blüthen sind kaum halbgross als die des lierg-J. und die Kapseln eirund “länglich, imbrauch, an Bergen, llügclu.

( 4413. II. elegaps Steph. trigynum, glabrum, caule

pfluicula trichotoma, foliis cordato - lauceolalis pellu-

~ punctatis , scpalis ovalo-Innceolatis glanduloso -denla-

, 18 ’ ^ c,, n. pl. crit. 111. 443. — II. Kohlianum Scuksg. Fl.

•'öl. t. g

ZI

U[)( * c hcs J. tj. Die Blüthen sind blasser, als am II. perforatumj_lj. us Kraut dunkler. Der Stengel ist schlanker, im Leben sehr feind e( , ll J’ e ^. C * 1 ’ üt ' ei v * e l® e hr beiderseits mit einer erhabenen, her&bloufen-^ine versehen. Man verwechselt cs mit II. pulchrum, das sogleich°s»ter’s Ilundb. <1. Uewächak. 3(e Aujl. II. 2. 90