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<£ASSIS XVITT. Hypericum.
folgt. Es findet sich auf dem Vogelsberge bei Halle, auf Weinbergenbei Bennslädt fand sie Konr. und Hrhimun, bei Erfurt Bimjkk, inBöhmen Nhumann , in Mähren Hociisthttur. Auch in Sachsen undanderwärts. Ausserdem in Russland und Polen.
4414. H. Coris L. caule * ndscomlente sutTrulicosolereli, foliis linearibus rerticillalis revolutis, sepalis lineari-bus obtusis. Hot. Mag. 178. II. multicaule Lam.
Coris ähnliches J. Tj. 6 — 8. Kleiner Halbstrauch mit quirlstän-digen schmalen, umgerollten Blättern. In Südcuropa, bis ins südlicheTyrol.
Die angeführten Arten enthalten einen sehr brauchbaren Farbestoff;vorzüglich das vierfliiglichc J., womit man vortrefflich und dauerhaftroth färbt. Mit den Blüthen des gemeinen J. giebt man dem Brannt-wein eine schöne rothe Farbe. Diese Pllanzo ist balsamisch und bit-terlich; cs war sonst gebräuchlich von ihr: Hyperici herba, flores, se-mina. Ausser den ausländischen Arten sind das schöne und Sumpf-J.wahre Gartenzierden. Die ersteren gehören ins Glashaus, die übrigenkommen im Freien fort. Man erbält die Glasbauspdanzen aus Saamcn,den man in Töpfe im Mistbeete säet; auch lassen sic sich durch Able-ger und Stecklinge vermehren. Sie stehen gern in einem warmen,leichten Boden und an einer geschützten Stelle gegen Süden.