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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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1475
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ORDO I.

Barkhausia.

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den verwechselt, echte Exemplare vergleichen wir ans Thüringen, derFlora Jencims, und von Göttingen, auch von Teneriffa.

4601. B. graveolens Rchb. foliis obovaüs runci-nato-dentatis hastato - triangularibusque sinuato-dentatis lu-cidis, pedunculis corymbosis. Borkhausia graveolens Lk. PVle-belia graveolens Fl. Wett. ?

Starkriechende B. ©. 5 7. Von voriger durch die döldentrau-bige Stellung der Blüthenköpfe, und durch die breiten, etwas glänzen-den, wenig eingeschnittenen Blätter unterschieden. Links Worteca-lycis phyllis planis können nur von dem unreifen Blüthenköpfeentlehnt sein, denn viele aus den Saamen seiner eignen Pflanze erzog-»en Exemplare zeigen ganz denselben Bau, wie die verwandten, rin-förmige Hüllschuppen zur Fruchtzeit. Die Pflanze wächst vielleichtauch in Deutschland, und der Name schreibt sich sehr wahrscheinlichvon dem der Wetterauer Flora her.

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4602. B. pinguis Rchb. diffusa, foliis lanceolaliscuticinato - pinnatifidis obovalisque, caulinis hastato - lanceo-latis utrirujue hispidulis, pedunculis elongatis anlhodiisqueglanduloso-pubescentibus. Crepis glandulosa Bast, non Goss.diondrilla Becandollii Si'ß. oliin.

Fette B. Q. 5 7. Von unten auf weltästig, Blätter langgestreckt,älteste umgekehrt-eirund, folgende tiefbogig, schrotsägeförmig, fieder-spaltig, Abschnitte zwischen den weiten Bögen länglichrund, ohne Mit-telfetzen, alle Blätter etwas dicklich, matt fettglänzend, übrigens meistWenig behaart, Blüthenstiele sehr lang. Hier und da in Deutschland.Ich f an g gj e Pflanze 1812 häufig in Thüringen, in der Gegend vonCollcda.

4603. B. rboeadifolia Rchb. diffusa, scabra, fo-l J1 's runcinatis laciniisque acumiuatis acute dentatis, anthodiisc glandulosis villoso -hispidis. Crepis rhoeadifolia M. B.Feldmohnblätterige B. O- 5 7. Ausgezeichnete Pflanze,durch ihren weitschweifigen Wuchs der vorigen ähnlich, durch ihretiefgefurchte, scharfe Oberfläche, und die langen steifen Hüllborsten,80 wie die schönen Blätter des Feldmohns, sehr leicht zu erkennen.Mähren, an steinigen Hügeln und Rainen bei Brünn: Höciistktxeu,hühnien, bei Prag: W. Mahn.

Die stinkende II. verräth Heilkräfte; die II. rubra findet sich zurZierde in den Gärten und kommt im Freien fort.