Orchis.
ORDO I.
1623
germen subaequante, foliolis calycinis obtusis conniventibus.Hall, lielv. t. 33. Vaill. b. Par. t. 13. 14. FI. dan. 263.St. Bot. 233'. Schk. t. 271.
Gemeine O. Zf. 5. 6. Die fast kugelrunden Knollen treiben einenaufrechten, runden, nach oben röthlichen, handhohen Stengel. Die lan-zettförmigen, dunkelgrünen Blätter haben Linien: die der Wurzel sindgehäuft und rückwärtsgebogen; die des Stengels wechseln ab, sindaufrecht und umfassend. Die lockere Aehre enthält wenige Blüthen,die meist purpurroth, zuweilen weisslich oder fleischfarbig und buntsind; sie haben lanzettförmige, häutige, gefärbte Deckblätter, die län-ger als der Fruchtknoten sind. Die gekerbt^ Lippe ist punktirt. DieAntheren sind 2-spaltig und grün. Auf Wiesen und Triften.
5005. O. palustris Jacq, labello obovato levitertrilobo, calcare germinibus duplo breviori adscendenle, ca-lycinis foliolis oblusis, loliis lineari -lanceolalis. Vaill. par.i. 13. f. 33. 34. Jacq. ic. r. t. 181. Renn. pl. erit. IX. ic.1122. O. mascula Crantz. O. laxi flora Lam. ensi folia Vill.1'ubehiaemontani Gmel.
s umpf-0. y. 5. 6. Sie unterscheidet sich von der gemeinen O.durch einen dünneren, aber (t — 1^ Kuss) etwas höheren Stengel, derv °n der Wurzel bis zur Aehre beblättert ist; durch linien - lanzettfür-""gc, rinnenförmige, aufrechte und an der Basis scheidenförmige lllät-ter ; durch eine kürzere, 3—. 7-blülbige Aehre; durch die grosse, 3-s Paltige Lippe, deren Seitenlappcn zugerundet sind und wovon dermittelste weit kleiner und 2-spaltig ist; durch einen stumpfen, etwaskürzeren, zuweilen aber auch etwas längeren Sporn; durch geruchlose,dunkel - oder hellrothe Blüthen. Auf nass. Wiesen; 'Oestr. Schwab.a ‘ u Hodens. Frank. Halle bei Nietl. Leipzig, Schlesien u. s. w.
5006. 0. pallens L. labellq leviter trilobo, lobo in—lürniedio retuso, foliolis calyciuis lateralibus patentibus, cal-
‘)° i,a n>ineen, denen sich KpipOgium schon ausserordentlich nähert, beiIfntisia und Globba der Gritlel endlich aus dem Staubfaden heraus-so erhält man eine klare Idee von der sehr einfachen und gar'eilt schwer zu begreifenden Organisation dieser Gewächse. Die Gat-l.fien linde,, sich in der Flora germanica nach ihrem natürlichen Ita-v ' t| * 8 „ geordnet, welcher sich schon durch Kntwickehmg der Wurzel. ndigt. Dieselbe Anordnung lässt auch in gegenwärtiger AusgabeVc,te 1618) die einzelnen Gattungen sehr leicht aullinden.