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Australien zwar nicht all«, aber doch die mei«strn Geschlechter nährt.
Wir brauchen nur des Schnabelthiers (Or-nitliorss^nclius paracloxus), vielleicht desabentheuerlichsten Geschöpfes in der Welt, demdie Natur zu dem Körper eines Säugethiersmit Schwimmhäuten den Kopf oder wenig-stens den Schnabel eines Vogels gab, zu er-wähnen, um unsere Meinung zu rechtfertigen,der fliegenden Eichhörnchen, des weißen Adlers,des schwarzen Schwanes, des Nashornvogels(Luoeros), des Emu mit den am Ende derFittige in eine scharfe Kralle sich endigen-den Schwungfedern, des Dingo und überhauptder Vögel ohne Flügel mit Haaren statt derFedern nicht einmal zu gedenken. Hohe, meistkahle Gebirge wechseln mit Ebenen voll Sand.Nur kleinere Hügel von Basalt und Flöhkalk,nebst einigen Küstenthälern, erzeugen eben soeigenthümliche als fremdartige Gewächse undder Mangel an großen Flüssen gibt dem Gan-zen einen Anstrich wilder Sonderbarkeit. DerMensch selbst, zwischen Neger und Europäerdie Mitte haltend, mit großem, affenartig her-vorstehendem Munde, dicken Lefzen, aber wei-ßen gesunden Zähnen, tiefliegenden schwarzenAugen von wildem Ausdruck, bald gekräuselten,bald struppigen Haaren, ist in keinem Theileder Erde, wenn wir die höchsten afrikanischenGegenden auSnehmen, so dünne gesäet, als aufdem Australcontinente. Nie sahen die Euro-päer, wenn wir die Eilande der Torresstraßeausnehmen, einen Haufen, der mehr als zwei-bi« dreihundert Köpfe zählte. Woher diese