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langsame Verbreitung des Menschen, der viel-leicht hier eben so lange eingebürgert ist, alsauf den Gewürzinseln oder auf Madagaskar,möge dem Anthropologen zur Entscheidung über-lassen bleiben. Ob der Grund in der mindergroßen Fruchtbarkeit des Weibes, in dem Man-gel an Prvductionskraft des Mannes und dergesammtcn Natur, oder in der grausamen Sitteaufzusuchen sey, daß die Kinder, wenn dieMutter vor der vollendeten Erziehung stirbt, le-bendig mitbegraben werden, wagen wir hiernicht zu entscheiden.
Verschwenderisch scheint zwar die Natur inihren organischen Reichen auf dem Australlandeden Saamen des Lebens ausgesäet zu haben,aber zu sparsam ist sie offenbar in Anweisungder Nghrung gewesen.
Neuholland hat keine oder doch nur wenigeBäume, die nährende Früchte darbieten, keineGemüse-Arten oder Pflanzen, die Drodstoff ent-halten, und wenn sie auch da sind, so sindselbe dock nur einzeln oder auf einen kleinenRaum eingeschränkt vorhanden, wie z. D. dieSagopalme, Kokusnuß u. s. w. Das Thier-reich liefert kein einziges Hausthier, wenn manden Hund ausnchmen will. Der Fische in densüßen Gewässern sind nur wenige und unter denwenigen nur einige genießbar. So ist der Süd-indier genöthigt, da wo ihm Wald und Meernicht hinlängliche Nahrungsmittel darbieten, zuden Pams- und Farrenkrautwurzeln, ja selbstzu ekeln Jnsecten und Amphibien seine Zufluchtzu nehmen.
Der Raum und der Zweck dieser Blätter