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zugleich zu dieser Entdeckungsreise auskaufen soll-ten. Allein auch diese Bemühungen bliebenohne andern Erfolg, als daß die etwa 20 großeSeemeilen westlich vom Nordcap gelegenen In-seln aufgefunden wurden.
l676 Die Reisen des Deutschen, Christian"I Burkhard aus Halle in Sachsen, der zuerstl6/8 ^ Diensten des Landgrafen Ludwig von Hes-sen-Darmstadt war und sich dann auf siebenJahre als Freiwilliger nach Ostindien anwerbenließ, des Würtcmbergers Christoph Schwei-tzer, Soldat bei der holländischen Handelsge-sellschaft, die neunjährigen Kriegsdienste undReisen Daniel Parthey's, JohannWilhelm Vogel's, eines Sachsen, ausGotha gebürtig, der zehn Jahre hindurch dieLänder Indiens durchstreifte, ferner FranzFerdinand von Troilo's, eines nord-deutschen Edelmanns, Neiseabentheuer im Orient,und endlich des Holländers Jans Keyt'sFahrt nach Guinea dürfen hier des wenigerbekannten Interesses wegen lediglich genanntwerden.
1679 Ein größerer Charakter tritt nun in den— Vordergrund dieses chronologischen Gemäldes,oo der durch seine lange nautische Laufbahn, durchseine Schicksale und Entdeckungen alle seine Zeit-genossen verdunkelte und die Aufmerksamkeit be-sonders auf sich zog. Dieser Mann ist Wil-liam Dam pier, der unter allen Seefahrern,die zuerst die Erde umschifft haben, als See-mann und Naturkundiger betrachtet, stets einerder ersten seyn wird. Durch die Beschreibungseiner Seereise erhielt die Welt zugleich den
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