der Tag seiner Abreise von den Dünen, alsder Wendepunkt seines Lebens, vom Abentheu-rcr zum ernsten Schiffsbefehlshaber, anzusehen.Glücklich an der Küste von Eendrachtsland an-gekommen, entdeckte er bald die Seehundsbai,machte die Insel Timor, seinen Landungsplatz,durch treffliche und eben so wahre, als geistrei-che, Bemerkungen bekannter, fand nebst einigenkleineren Inseln das Cap St. George (südöstl.Spitze von Neuirland), und entdeckte, indemer glaubte, stets an der Küste von Neuguineahinzufahren, ein von diesem verschiedenes Land,welches er Neubritanien nannte. Ueber-dieß fand er die jetzt nach ihm benannte Straßezwischen Neubritanien und dem Lande der Pa-puas (Küstenbewohner), und stieß sowohl hier,als längs der Nordküste von Neuguinea, aufmehrere neue Inseln und Vulkane. Verschie-dene Hasen und nutzbare Baien wurden zu glei-cher Zeit von ihm entdeckt, auch bereicherte erdie Naturkunde durch seine urtheilsvollen Be-merkungen über die regelmäßigen Winde, überdie Pflanzen und Thiere von Neuholland, undüber die Verschiedenheit der Menfchenracen, rvel-che Ideen er zu einem Systeme erhob, das bisaufBlumenbach für das geistreichste gelten konnte.In seinem Tagebuche findet man nichts, alsgedrängte Beobachtungen und Thatsachen, abereben so geschickt angelegt und zusammengestellt,daß sie ein Ganzes bilden. Ihm zu Ehren, alsdem ersten Begründer einer neuholländischenFlora, nannte der gelehrte Botaniker Browneine Pflanze, die er in diesem Erdtheile ent-deckt hatte, Dampiera.
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