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Fünftes Bändchen. Von Humboldt bis zu Parry / von Karl Falkenstein
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Mann, Carlos Montufar, Sohn desMarquis von Selvalegon von Quito, welchersie auf der ganzen spätern Wanderschaft nachPeru und Mexiko begleitete. Auf dem Chim-borasso gelangten sie am 23. Juni 1802 zueiner noch von keinem Sterblichen erreichtenHöhe (18,576 Fuß über die Meeresfläche, und3485^ höher als Condamiue im I. 1745 ge-kommen war). Von Kälte fast erstarrt, sahensie das Dlut aus Augen, Lippen, Zahnfleisch,treten, und waren dennoch nur durch eineunübcrsteigbare Schlucht von der Erklimmungdes höchsten Gipfels abzuhalten.

Nachdem sie die hohen Anden überstiegen,um nach dem Amazonenflusse zu gelangen, tra-ten sie durch Apavaca, und Gvuneabamba inPeru ein, und sahen da die prächtigen Trüm-mer der Kunststraße von Bega, die über denporphpruen Rücken der Anden hinweg in einerHöhe von 12 1800 Toisen von Cusco anbis Assonap geht, und mit Herbergen und öf-fentlichen Springbrunnen versehen ist. Hum-boldt entwarf nun einen geometrischen Planvan dem Laufe des Amazonenstroms, und er-gänzte und verbesserte überall La Condamine'sUntersuchungen, während sein Gefährte inden Schätzen der reichen Vegetation schwelgte.Zum Fünftenniale stiegen sie über die Anden,um nach Peru zurückzukehren. Sie studirtendie reichen Minen von Hualguqporck, wo dasSilber sich 2000 Toisen über dem Meeresspie-gel befindet. Von Caxamara stiegen sie nachTruxillo hinab, dessen Nachbarschaft die Nesteder ungeheuern peruanischen Stadt Mansiche