waren, durchwanderten sie nach kurzem Aufent-halte ln Cartago u Buga, die Provinz Choco,das ächte Vaterland der Platina. Durch Ca-lato und die Goldwäschen von Quilichao ge-langten sie an den Fuß der mit ewigem Schneebedeckten Vulkane von Purace und Sotara.Mühsam stiegen sie zum Krater des VulkansPurace empor, dessen Mündung voll kochendenWassers ist, nnd mitten im Schnee dickeSchwefeldünste auswirft. Von da richteten siedas giftschwangere Thal von Patia vermeidend,ihre Schritte durch die steilen Cordilleren vonAlmaguer nach Pasto, und durchschnitten als-dann die hohe Gebirgsebene der Provinz delos Pastvs. Nach einer viermonatlichen höchstmühsamen Reise erreichten sie endlich die süd-liche Hemisphäre, und kamen am 0. Januar1802 nach Quito. Die alten Denkmäler, diekolossalen Gebirge, Vegetation, Clima, undselbst die Einwohner dieses einst so merkwürdi-gen Reiches boten Stoff zu vielfältigen gründ-lichen Beobachtungen. Sie stiegen zweimal inden Krater des Vulkans von Pichincha, wo sieVersuche über die Analyse der Luft, ihre elek-trische, magnetische, und hygroskopische Ladung,ihre Elastizität, und den Grad der Temperaturdes kochenden Wassers anstellten. Hieraufmachten sie Excursionen in die Schneegebirgedes Cotopaxi, Tumguragua und Chimborassound stnbirten die geognostische Beschaffenheitder Anden.
Nun gesellte sich zu unsern Reisenden ein»euer Jünger der Physik, ein für die Wissen-schaften leidenschaftlich eigenommener junger