chcnden kleinen Ocffmiiigen umgeben war. ZuMexiko beschäftigten sie sich mit dem Ordnenihrer Herbarien und geologischen Sammlungen,und hauptsächlich mit Anordnen des Atlasses,zu dem Humboldt Zeichnungen entworfen hatte.Hierauf wurde der östliche Abhang der Cordil-lcren untersucht, und die Vulkane von Puebla,die Popokatepek, und Ztzaccihuatl geometrischaufgenommen. Nun stiegen unsere Reisendenach dem Hafen von Vera-Cruz hinab, undgingen nach Havannah unter Segel, wornachsie sich über Philadelphia und Washington nachEuropa einschifften, wo sie im August 1804glücklich ankamen.
Die reichen Sammlungen, welche sie mit-gebracht hatten, sind unschätzbar und einzig inihrer Art. Sie enthalten allein 6300 Pflan-zengattungen. Die Beschreibung lieferte Hum-boldt in der seit 18lO z» Paris, Hamburgund London erscheinenden Prachtausgabe „Vo^-rege
llumdolät «>t Itcittplauw- Groß-Folio, wovonder erste Theil den besondern Titel führt, Vuescle» korälllbios et m(i»umo»8 clos peuplo-, 6e I.t-
„lvi-igue" — mit 50 — OOKpf. — der zweiteTheil enthält Zoologie und vergleichende Ana-tomie, der dritte politische Abhandlungen überNeu-Spanien, der vierte Sternkunde, der fünfteMineralogie, und der sechste endlich Botanik.Das Ganze kann mit Recht ein Riesenwerk,an äußern und innern Gehalt genannt werden,dem die neueste Literatur Europa's nur wenigean die Seite zu stellen hat.
Es ist weder Fülle und Tiefe des Wissens,noch Treue und Anmuth der Darstellung allein.