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eines d'Entrecasteaux und Baudin, hatte dieFolge, daß Flinders Verdienst nicht gehörig an-erkannt wurde.
Der größte Theil des Continents von Au-stralien war nun entdeckt, nur noch nicht dieSüdküste, und es blieb noch immer ein Pro-blem, ob hier nicht ein Meresarm durch dasContinent ziehe, und den Carvcntariabusen er-reiche. Baß war der erste gewesen, welcher aufder Ostseite Wilson-Cap dvublirte, und im W.den Western Port entdeckte. Ihm folgte 1801der Engländer James Grant, welcher zu-isoi.erst die Südküste und die Vorgebirge Danks undNvrthumberland sah und längs derselben bisnach Port Philipp segelte, mithin das ganzeLand befuhr, welches von ihm den NamenGrantsland empfing.
In demselben Jahre besuchte und erforschteisoi.der talentvolle I. B. M. G. Bory deSaint Vincent, welcher die Daudin'scheExpedition, bei der er als Naturforscher ange-stellt war, verlassen hatte, die vier Hauptinselndes afrikanischen Meeres. Sein Hauptaugen-merk war jedoch besonders auf Jsle de Franceund Bourbon gerichtet. Auf letzterer Insel er-stieg er den dreifachen Kamm des darauf befind-lichen Vulkans, baute sich gleichsam in demKrater desselben, dem von diesem Zeitpunkte andie Einwohner seinen Namen beigelegt haben,eine Hütte, beobachtete einen großen Ausbruch,und blieb unter Lebensgefahr Tag und Nachtin der Nähe des Lavastroms, oft ganz über-deckt von glühender Asche. Aber seine Zeich-nung und Beschreibung dieses Vulkans ist da>
Georg. Entd. V. 2