EINLEITUNG.
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fast, immer einfach , zylindrisch, nnd mit einem Büschelendständiger Blätter gekrönt. Sein Inneres zei^t nicht,wie hei den Dikotyledoncn, konzentrische .Lagen derJiinde, des Splints, des Holzes, uhd in der Mitte eineRöhre l'iir das Mark; sondern es bietet mir eine schwam-mige, inarkalmliche Substanz dar, in .'welcher die unre-geinuifsigen Bündel der Längsfasern zerstreut sind, undkeine deutliche Binde der übrigen Theile.
Der eigeiiLhiuiiliche Habitus der Gewächse dieserbeiden Gruppen gibt auch noch andere zur Unterschei-dung dienliche Kennzeichen; allein nur die Übung kannUns eine Vorstellung von diesen Charakteren verschaffen,indem die Sprache nicht die geeigneten Ausdrücke besitzt,mn jene kenntlich zu machen. So vfird man bei sorgfäl-,•tiger Untersuchung der llauplformcn der Gramineen, Jun-ceeu, Liiiaceen, Orchideen u. s. w., gewifs das Baud bemer-ken, weiches diese verschiedenen Gewäclisfaipilien untersich vereinigt, lind in den verwandten Bilanzen die Haupt-züge der Verwaudtscliaft kennen lernen, welche sich un-ter de», monokotyledonen Gewächsen findet.
Die zu dieser ersten Äbtlieiluug der mit Embryonenversehenen Vegctabilien gehörigen Familien sind zahlrei-cher als die E.vemhryonaten, wenn schon sie wenigerbeträchtlich sind als die Dikolyledonon. Die für unsernAvock 'gehörigen Familien der Alonokotyledonen sind auffolgende Weise klassifizirt worden. "Von den zwei Grup-pen , welche sie bilden, umfafst die erste diejenigen Fa-milien, weiche ein fpfcies Ovarium besitzen. Sie bildett io zweite Klasse unsers Systems. Je nachdem der Kelchfehlt und durch Schuppen ersetzt -wird, oder wirklichvorhanden, .auch gefärbt und kronenartig ist, zerfälltdiese Klasse in zwei Sektionen. Die zweite Gruppe, wel-che unsre dritte Kiasse ausmacht, besteht aus wenigerenFamilien als die vorhergebende, und bietet ein unteresmit dem Grunde des Kelchs verwachsenes Ovarium dar.
5. 11. dikotyledonen ,
Gewächse mit ' zw ei Samenlappen.
Der wesentliche, Charakter der Pflanzen dieser zwei-ten Abtheilung liegt, gleich dem der erstem, in der Bau-art ihres Keimes. Bei dem Keimangsprozesse verlängertsich die nackte äulsere Radicula und wird zur "Wurzel.