Band 
Erster Theil.
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ZAPFENGEWÄCHSE, ;

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FÜNFTE KLASSE.

apetalie -ELEUTHEROGYNIE.

(eleutiierogynische APETALIE.)

1, Die Bliitlien in Kätzchen.

VIER UND Z WANZIGSTE FAMILIE.

CONIFERAE. ZAPFEN GE WACHSE.

Die sämmtliclien Gattungen dieser Familie bieten eineso auffallende Verwandtschaft und Ähnlichkeit nicht nurin den äufseren Kennzeichen und dem "Habitus, sondernauch in der Bauart der Bliitlien- und Fruchttlieile dar,dals mau sie zu den natürlichsten Gruppen des Ge-wäohsreiclis zählen mnfs. Ihr Name ist von der Bil-dung der Frucht hergeleitetf welche bei dem grölstenTlieile der Gattungen ein Zapfen (cbnus) ist.

Die Bliitlien sind eingeschlechtig, ein- oder, zwei-liäusig, die männlichen meist in Kätzchen stehend. Dieder Zahl nach veränderlichen Staubbeutel bald aufsitzend,bald auf getrennten oder verwachsenen Trägern befind-lich und einfäclirig. Die weiblichen Blülhen bilden ge-wöhnlich eiförmige oder .kugelige Kätzchen, derenbciiuppen grofs sind und dachziegelartig über einanderliegen. In den Achseln jeder Schuppe linden sich einebis zwei weibliche Biüthen-, bisweilen auch sind dieseBliitlien in einer Art von Hülle vereinigt, welche flei-schig wird, wie bei dem Taxus, dem Wachholder u. s. w.Die BliiLhen' bestehen aus'einem kegelförmigen, öftershalb verwachsenen Fruchtknoten, der sich zu eineme iförmigen oder eckigen Akeninm umbildet.' Der- Samewird durch ein fleischiges', bisweilen öliges EiweifsSchildeI:, welches einen Keim mit zwei oder sehr vielenj^nienlappen umscbliefst. Das Würzelchen ist mit dem4 l 'y e ifse innig verwachsen, und dieser Umstand bewogj ei Ue n Vater, liir diese Familie und die sehr nälieste-hilcfi! 6 tler Eycadeen, den Namen der Synorhizen zu

p.. '-*6 Zapfengewächse sind meistens hochstämmige

Ja 11,110 » seit euer Bäumchen oder - Sträucher. Die ge-