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Das Eisenbahnwesen nach allen Beziehungen kritisch beleuchtet : für den Gebildeten jeden Standes und ein vollständiges Handbuch für Eisenbahn-Comittéen, Privat-Unternehmer, Mit-Interessenten, Architekten, Ingenieurs und Mechaniker / von Dr. Victor Mekarsky Edlen von Menk
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Holzunterlage hat, die sich minder für Eisenbahnen eignet(und zwar wegen des öftern Faulwerdens, häufig nöthigen Aus-wechselns,und weil das Holz sich je nach Temperatur, Feuch-tigkeit und Dürre unvermeidlich spannt und wirft, dadurch dieSchienen selbst aus der Richtung kommen) ward die Fort-setzung derselben auf dem westlichen Ufer der Donau bis Gmun-den beschlossen. Es sind dort zwei Eisenbahnverzweigungen: dieLinzer- Budweiser-, und Gmundner Bahn.

Mit allergnadigsterBewilligung Sc. k. k. Majestät F e r-dinand I. hat das Bankierhaus S. M. Freih. von Roth-schild ein ausschließendes Privilegium auf die Anlage einer60 deutsche Meilen langen Eisenbahn von Wiennach Bochnia in Galizien nebst den Seitenbahnen nach Brünn,Olmütz, Troppau, Dwory und Wieliczka erhalten. Die Benü-tzung derselben zum Transport von Personen, Produeten, Waarenaller Art und Hauschieren ward auf 50 Jahre mit der Befugnißgestattet, daß auch nachVerlauf dieserFristbeiderhohen Staats-verwaltung die Verlängerung dieses ausschließenden Privilegi-ums nachgesucht werden könne, und daß jeden Falls aberdiese Eisenbahn cum sppsrtinsntiig an Grund und Boden,so wie an Gebäuden, nebst dem gesammten I'unstns instructus,fortwährend daS Eigenthum der Ackiengesellschaft verbleibt, wel-che das TranSportgeschäft auch fernerhin zu betreiben berechtigt ist.Die Subseription begann unter großem Zudrang den 1. März1836 und ward den 15 d. M. schon geschloffen. Ein Seitenflü-gel soll, von Wagram aus, nach Preßburg führen.

Auch in Ungarn werden Eisenbahnen errichtet, woselbstdas Appropriationsgesetz bei den Sitzungen durchging. Eine Eisen-bahnlinie dürfte von Wien über den stark besuchten Badeort Ba-den mit einer Flügelbahn nach Neustadt, nach Gönyö unter-halb Raab führen. Der Donauhafen ,daselbst, als der Stapel-platz der österreichischen Dampfschiffe, kann dadurch nur an Leb-haftigkeit gewinnen, von da würde sie durch das südwestlicheUngarn, Krain, nach Triest ihre Richtung nehmen. Sowird die große Angelegenheit der Eisenbahnen in Österreich ausdem Gesichtspuncte des belebenden Verkehres im großartigstenMaßstabe ausgeführt, und Wien der Centralpunct all dieser