Lissabon, und Portugals Bewohner.
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prangten zu beiden Seiten der Straße. Große Strecken Landes wa-ren mit Bohnen, Kichererbsen und Lupinen bedeckt; die nützliche Kar-toffel war aber nur im Kleinen angebaut. Einige Felder waren vonAloehecken umgeben. Die Aloen standen in voller Blühte, und ver-schönerten die Gegend ungemein. Auf einigen Feldern waren Oel-biiume, um welche sich Weinrebe» rankten, gepflanzt, und die dichteUnd kräftige Stoppel des Getraides, welches zwischen den Baum-reihen gewachsen war, ließ eine vorzügliche Aernte vermuthen. Fut-tcrkrauter waren nirgends angebaut, und auf großen Laudstrecken,welche bereits einige Jahre brach zu liegen schienen, waideten mage-res Rindvieh und grobwollige Schafe, die sich nur durch eine kräf-tigere Gestalt von unseren Landschafen unterschieden. Hanf wird vielgeballt. Auf nassen Feldern waren die Ackerbecte schmal, sehr hochgewölbt, und an der Stelle der Furchen befanden sich Abzugsgräben.Wollte man von den wenigen Ortschaften auf die Bevölkerung schlie-ßen, so müßte diese sehr gering sein.
Vor öloote moro vovo pflügten mehre Landlcute. Zwei Ochsen,von mittler Größe, aber schöner Gestalt, zogen ein Werkzeug, daszuverlässig, seit seiner Einführung in Portugal, keine Veränderungerlitten hatte. Dies war ohne Zweifel der arabische Pflug. Mehrnoch, als die Anwendung dieses rohen Ackergeräthes, befremdete dieArt der Feldbestellung. Der Pflüger zog nämlich eine Furche, wo-durch die Erde ungefähr vier Zoll breit, zu beiden Seiten des Pflu-ges, ausgeworfen wurde, dann setzte er, einen Schuh von derselbenentfernt, auf der andern Seite des Ackers, wieder ein, und öffnete,herabfahreud, eine andere Furche, und so fort. Der Ackersmannsagte, daß der Streifen, welcher zwischen den Furchen unberührtbleibe, bis zum kommenden Jahre ausruhe, worauf ihn die Reiheträfe, Früchte zu tragen, und die jetzt gezogene Furche dann ruhe.So werde einige Jahre fortgefahren, und wenn der Acker sich end-lich entkräftet zeig-, bleib« er mehre Jahre brach liegen. In die um-geackerte Furche wird Getraidc gesäet, und dieses mit einer leichtenEgge, die hölzerne Zähne hat, untergebracht. Dieses Sistem desFeldbaues beweiset, wie gering die Bevölkerung der Provinz undwie fruchtbar der Boden ist, der, bei einer so nachlässigen Behand-lung, noch immer lohnende Aernten giebt. Die Ochsen waren aufeigene Weise eingespannt. Ein starkes, viereckiges, an den Kanten
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