ky. Zunft. Holder.)
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nen. Holz bloß zu Dachsparren; das Mark ist herb, wirdaber doch häufig wie Brod gegessen und mit 8iri gekaut.
(Kumuli III. r. 7a.) ,
4. ManZiirrn eanäelsriuM , IVI-MAi - lVlsnZI seLsr,Xsarsär-iAencls lVlsnrsts- boom. Sehr seltener UNd M0N-ströser Baum, der von den anderen sehr abweicht, indemer von Stamm und Aesten eine Menge Wurzeln treibt, undso am Gestade einen verwirrten Wald bildet, der eigent-lich nur auf Wurzeln steht. Stamm kurz, krumm, un-regelmäßig, theilt sich unten in viele schwarze Wurzeln,die über der Erde wie Bögen stehen; oben theilt er sichin ähnliche krumme Neste, so daß der Baum aus.nichtsanderem als aus Wurzeln und Aesten zu bestehen scheint,und die ankommenden Fremden diese Bäume gleichsam alsdas Sinnbild von der Wildheit der Einwohner betrachten.Blätter 8 Zoll lang, 3!- breit, salzig, Blüthen einzeln,4lappig, 8 schmale Blumenblätter , 4 Staubfäden; Hülsegrößer als bey irgend einer anderen, 2 bis 2^ Fuß lang,über fingcrsdick, braun gesteckt, Mark nicht eßbar. Wennsie bis auf die Erde hängen, so keimen sie und treibenneue Stämme. Außerdem hängen überall von den Zwei-gen lange, grade, runde, schwarze, fingersdicke Schnüreherunter, die gegen die Erde sich gabeln und anwurzeln,so daß sie wie die gespannten Schnüre an einem Zelte aus-sehen. Sie stehen so dicht beysammen, daß man nichtdurchkommen kann, wie bey den Faden des VsriiiAL-booms, welcher sehr häufig unter diesen sieht. Holz roth,härter und knorriger als bey lVlanZEn csllnni. Wächst investem Boden, wo wenig Schlamm ist, aber immer dichtam Wasser, so daß man kaum darunter durchführen kann.Von» August an hängen die Bäume voll Hülsen, welcheman für die von liüul-r halten würde, wenn sie
schwarz wären. Kommt nicht so häufig vor als die ande-