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Grundlinien der teutschen Forstgeschichte und der Geschichte der Jagd, des Vogelfangs, der wilden Fischerei und der Waldbienenzucht / von Dr. Friedrich Ludwig Walther
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Forsigeschichte.

tensis, compreffa, von b) Pflanzen: Brenn-Nesseln, Erdbeeren, Gistus Ilelianthemum, Scle-ranthus, Echium v ulgare, Erysimum off. Malvasylveflris , rotundifolia , Ballota nigra, Ga-leopsis Ladanum, Sonchus levis, asper, Poly-gonum aviculare, die Chenopodia, Thlaspi bursapastoris, Aegopodium podagraria, Veronica Cha-maedrys, Plantago, Prunella vulgaris, Gle-coma hederacea, Achillea millefolium, Ptar-mica, Lamium, c) von Holzarten: Erica, Le-dum, Arbutus , Andromeda, Spartium scopa-sium, Genistae, Vacunia, auf Alpen: Rhodo-dendron ferrugineum und hirsutum, welche insolchem Uebermaas daselbst wachsen , daß sie oft alleWaiden unbrauchbar machen.

§. IO.

Aber unter allen Gewächsen haben sich die euro-päischen am Weitesten verbreitet. Colonisirungen,Kriege, botanische Reisen und besonders der Handelhaben eine Menge Gewächse aus andern Weltthei-len zu uns gebracht, die sich bei uns natüralisirt ha-ben, aber sie haben auch unsre Gewächse andernWelttheilen mitgetheilt. Hier interessiren uns amMeisten die Holzarten und zwar die teutschen, zu de-ren nähern Geschichte wir jetzt übergehen.

Noch zu Tacitus Zeiten war Teutschland einvon Wäldern strotzendes Land, terra fylvis hor-rida *). Niemand, sagt dieser Schriftsteller gerade-

zu,