Jagdgeschichte.
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ra, cujus a media fronte inter aures utrum cor-nu exstitit excelsius, magisque directum his,quae nobis nota sunt cornibus. Ab ejus sum- ■nio sicut palmae, rami quam late diffunduntur.Eadem est foeminae marisque natura, eademforma magnitudoque cornuum, ist UNverkeNlttbaedas Nennlhier.
Merrem diff. de animalibus scythicis Plinii.Goettingae. » 70 ».
§. 2 .
Den Bauern wurde die Jagd nie überlassen.Sie war das Lieblingsgeschäfte des vornehmemTheils der Nation.' Selbst den Geistlichen gönnteman sie nicht, und späterhin wurde ihnen die JagdLurch Synodalbefchlüsse untersagt. Im Alleman-nischen Gesetz treffen wir schon die Eintheilung inRothwild Fera rubra Und Schwarzwild Fera nigraan. Das Baiersche Gesetz sagt: majores seras,quas LuuarLwild dicimus. Jeder Landeigner sonn»ke jagen, wo er wollte. Nur der war ein Wild-dieb, der von fremdem Grund und Boden Etwasentwendete. Das Wild war res non poffeffa —in Niemandes Besitz. Man erlegte es mit Pfei-len, Spiessen, man bemächtigte sich seiner durchSelbstschüsse, tensuras , von gelegten Bögen mitPfeilen, ferner durch Fußangeln, pedicas, Schlin-gen, taliolas, Fangeisen, Fanggruben, und die Ge-setze j