Vorrede.
>Ss ist mir noch durch Frau von Clausewih der ehren-volle Auftrag geworden, aus dem Nachlasse ihres ver-ewigten Gemahls einige seiner militairischen Schriftenbekannt zu machen.
Zunächst übergebe ich dem Druck eine seiner Ju-gendarbeiten über die Feldzüge Gustav Adolphs von1630 — 1632 .
Das Historische jener Feldzüge ist bekannt undvon andern Schriftstellern ausführlicher behandelt, da-gegen ist die Betrachtungsweise jener merkwürdigen Zeitund die Beleuchtung der Motive jenes großen Königsvon dem militairischen Standpunkt aus oft nicht ge-wöhnlich und überall macht, sich der ausgezeichnete Kopfschon bemerkbar, dem wir so höchstbedeutende Betrach-tungen über die Kriegskunst bis in die neueste Zeitverdanken.
Wird auch unserer Meinung nach in dem Cha-rakter des Königs nicht, genug hervorgehoben, daß die-ser Krieg ihm Gewissenssache war, daß seine wahreGröße eine andere Grundlage Hatte, als kriegerischenEhrgeiz rc., so können wir doch nicht genug,.die Bil-ligkeit loben, mit der der Verfasser den milirairischen