stehen. Nur die Namen Eugen und Marlboroughmachen davon fast allein eine ruhmwürdige Ausnahme.
Hiernächst folgen Bemerkungen über die FeldzügeTurennes/ Anfangs unscheinbar, aber immer doch denFaden der Entwicklungsgeschichte der Kriegskunst mitfeiner Aufmerksamkeit langsam fortspinnend, tritt Clau-sewitz in den -vier letzten Feldzügen Turennes von1672—1075 mir seinem kritischen Talent wieder inseiner vollsten Bedeutung hervor und wenn es ihmÜberzeugung war, im dreißigjährigen Kriege die Kraftund Ausdauer als die wesentlichsten Elemente militairi«scher Größe und ein seltenes Vorbild hervorzuheben,so weist er doch hier eben so bestimmt die Verehrungeiner Kriegskunst von höchst relativem Werth in ihregehörigen Schranken zurück. Denn hat er auch diegeistige Überlegenheit Turennes über Momecuculi indem militairischen Schachspiel des Feldzuges von 1675in das rechte Licht gestellt, so sagt er doch, um je-dem Mißverständnisse vorzubeugen, unmittelbar darauf;„Aber man muß auch gleich hinzusetzen daß diese„Kunst durchaus nur die ihrer Zeit war, daß sie sich„in unseren Kriegen ausgenommen haben würde, wie„der Galanteriedegen eines Hofmannes unter Niuer-„schwertern. — Was würde Bonaparte, oder um„nicht grade das Höchste zu wählen, was würde Blü-„cher gethan haben, wenn er mit unfern Begriffen„und Kriegsgewohnheiten, Turenne gegenüber gestan,„den Häuer Er würde ihn unfehlbar in eine vollkom-„mene Niederlage, oder gar in eine Katastrophe ver-„wickelt haken."
Ist es gewiß, daß die Fortschritte der Kriegs-