eigenthümlicher und bedeutender hervor, als er die gro-ßen politischen Verhältnisse und deren mögliche Ein-wirkung so richtig schildert und in seinem Kalkül nichtübersehen hat.
Etwas gewagt ist es allerdings das Bruchstückaus dem Kriege der Vendöe mit herauszugeben, weiles nur in geringen Umrissen den Feldzug auf dem lin-kem Loireufer bis zum 19 . Oktober 1793 und wenigUrtheil enthalt. Wenn aber eine höchstbedeutende Ar-beit von Clausewih, welche erst später erscheinen kann,auf diesen Krieg Bezug nimmt und dieser Abschnittgrade der großartigste jenes eigenthümlichen Freiheits-kampfes ist, an dem noch die ausgezeichnetsten Generaleder Vendee Theil nahmen, so wird dieser Schritt wohlum so mehr Entschuldigung finden, als schon die con-cemrirte Darstellung jener Vorgänge und ihr ernsterSchluß deutlicher spricht, als manches breite und seichteBuch über ähnliche Gegenstände. Durchläuft manauch nur mit einem Blick diesen kurzen Abriß jenergroßen Ereignisse, so ist es fast unmöglich dabei stehenzu bleiben ohne Beauchamp wieder hervorzusuchen, ausdem Clausewitz ohne Zweifel "diesen kurzen Auszug ge-macht hat, und sich in jene für Herz und Kopf somerkwürdige Zeit wieder hineinzuleben. Dann bleibtes aber doch immer sehr schmerzlich, daß uns Clau-sewitz mit seiner seinen Auffassung hier nicht ausführ-lich und auf eine lehrreiche Weise entwickelt hat: wieein entschiedener Wille auch ohne militairische Vorbil-dung nur durch Treue der Gesinnung, Glauben undempörende Behandlung des Gegners gestählt und vonnatürlicher richtiger Beurtheilung des Bodens und derVerhältnisse geleitet, Anfangs selbst ohne Waffen aber