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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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XI
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1739 lesen. Wie viel Geringeres geschieht hier mitviel großem Mitteln und bei ungleich geringern Schwie-rigkeiten, als Sobiesky zu überwinden hatte. —

Die Bemerkungen zum siebenjährigen Kriege be-dürfen keines Kommentars. Sie sind aus der reifstenPeriode seines Urtheils und sprechen für sich selbst.Eine bessere, wohlbegründetere Lobrede hat dem großenKönig wohl Niemand gehalten als Clausewitz, dennNiemand hat bei aller Scharfe der Kritik, Zeitund Verhältnisse und den Standpunkt der damaligenvon der neuern Kriegskunst wohlunterscheidend, die Con-sequenz und das Gleichgewicht zwischen Zweck und Mit-teln gründlicher nachgewiesen als eben er. In dieserrichtigen Würdigung seiner Zeit und in dieser Mäßi-gung, die eben deshalb das Feld siegreich behauptet,weil sie das Äußerste des Gegners nicht hervorruft unddoch selbst das Wohlüberdachte, Tüchtige und Nach-haltige in den meisten und entscheidenden Fällen leistet,erkennen wir die ganze Größe dieses gebornen Königsund Feldherrn in ihrer höchsten Bedeutung.

Gehört der Feldzug einer preußischen Armee gegenHolland vom Jahr 1787 fast zu den vergessenen, sobeurkundet doch der Verfasser auch hier wieder seinefeine ausgezeichnete Gabe: an dem Unscheinbaren diewichtigsten Lehrsätze des Krieges anzuknüpfen. Seine,abgesehen von jeder offensiven Individualität und Aus-rüstung mit ihren unabweisbaren Anforderun-gen, tiefbegründete Ansicht über die Starke der Ver-theidigung findet hier in großen, aber doch bestimmtenUmrissen eine lokale Anwendung und sein projectirterAngriffsplan tritt im Vergleich zu dem des Herzogs vonBraunschweig und dessen geschichtlichem Erfolg um so