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legen, so wird man oft Andern diese Mühe, und sich selbstdie Beschämung ersparen. Man kann dabei leicht in einGewebe von Sophistereien gerathen, was man augenblick-lich verbessern muß, wenn man kein Pedant scheinen will.Denn Alles was man durch ein solches Klügeln heraus-bekömmt, ist nicht werth ausgesprochen, ist unfähig dasMotiv großer Entschlüsse zu werden. Man muß sich alsodann allein an diejenigen Gründe halten, die unverrücktfest stehen, wie uns das Beispiel des obigen gelehrt hat,die unsere Überzeugung so mächtig beherrschen, daß darausallein Entschlossenheit und Übereinstimmung hervorgehen.Wer die Kriegsgeschichte mit Aufmerksamkeit gelesen ha?,wird bemerkt haben daß diese Gründe,, eben wie derobige, meistens in moralischen Datis enthalten sind, selte-ner in dem mathematischen Kalkül der physischen Kräfte.Wehe denen also, welche die Kriegskunst auf den letzterenGegenstand einschränken wollen! Ferner werden wir auf-merksam auf den Einfluß der subjektiven Gründe; ge-wöhnlich werden sie in den militairischcn RaisonncmcntSganz vergessen, welche man den Begebenheiten unterlegtum sie dadurch gleichsam zu beleben; gleichwohl sind siegerade die welche am meisten bestimmen. Wer den Blickauf das Herz und den Charakter seines Gegners verfehlt,wird nimmermehr seine Entschlüsse errathen. Wieder einBeweis wie erbärmlich eine Kriegskunst ist, die ihr Ge-bäude nur von Materialien aufführt, welche die fünf Sinneherbeischleppen, und wie schwierig es ist diese Kunst theore-tisch darzustellen. Wie ein äußerst flüchtiges Gas, dassich nicht rein abstract darstellen läßt, weil es sich zu leichtmit anderen Körpern verbindet, so verbinden sich dir Ge-setze der Kriegskunst augenblicklich mit den Umständen, mitwelchen sie auch nur in die leiseste Berührung treten.