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vergleichen, rmd was die Nachrichten betrifft, welche wirvon diesen Operationspläircn besitzen (was allerdings in Be-trachtung kommt), so können sie den besien in der bestenKriegsgeschichte die wir haben, im Tcmpelhof *), an dieSeite gestellt werden.
Tilly sammelte die Truppen der katholischen Liguewahrend des Winters und des fortschreitenden Waffen-crfolgö Gustav Adolphs. Da sie in allen deutschen Krei-sen zerstreut lagen, so hatte er erst Anfangs Februar einebeträchtliche Armee, 22,000 Mann stark, zusammengebrachtum sich damit dem Strome der schwedischen Waffen cut-gcgcnzustcmmcn und wo möglich Frankfurt und Landö-berg «och zu retten.
Man muß im dreißigjährigen Kriege nicht die Wich-tigkeit aus den Augen verlieren welche alle Städte, mehroder weniger groß, mehr oder weniger befestigt, hatten-Denn nicht nur dienten sie dazu den Feind aufzuhalten,weil man sich damals noch hinter der unbedeutendstenMauer einige Tage und hinter einem schlechte» WalleMonate lang halten konnte, sondern, und dies war dieHauptsache, alle Lebensbedürfnisse wurden von den Trup-pen dem stachen Lande entzogen und in die Städte gc-
man unter dein Ane druck OpcrationsplaN keimt , besteht gewöhnlich auseiner Reihe von Entwürfen welche »ach und »ach entliehen, so wie nichtgenau vorher bekannte Ereignisse eintrete». Es giebt wenig Feldjiige woder Operationsplan nicht in wesentlichen Theilen einer solchen beständigenVeränderung unterworfen gewesen wäre, wenn auch die Hauptthcilc die-selben bleiben. Man muß aber diese nothwendigen Veränderungen janicht mit denen verwechseln, welche aus Mangel an Beharrlichkeit undConscqucnz geschehen.
") Aus dieser Bemerkung kann man auf die Zeit zurückschließen, inwelcher der Verfasser diese» Aufsatz niederschrieb. Wie er später überTempelhof urtheilte, siehe den Fcldzug von I7t>2. D. Heran sg.