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konnte nicht eher gegen Magdeburg vordringen *) bis GeorgWilhelm die Bedingungen eingegangen sein würde, welchedie Sicherheit der Schweden erforderte. Diese Bedingun-gen waren ohnehin sehr mäßig. Küstrin und Spandau soll-ten den Schweden bis zum Entsatz Magdeburgs ein-geräumt und für die schwedische Armee ein Monat Soldund Lebensrnittel aufgebracht werden. Wirklich zögerte derKurfürst so lange mit der Erfüllung dieser Bedingungenbis Gustav Adolph mit 25,000 Mann vor Berlin gerücktwar. Nach der Besitznahme von Spandau, welche am6. Mai erfolgte, sandte Gustav Adolph den FeldmarschallHorn in die Gegend von Küstrin und Landsberg ab, umaus den verschiedenen Garnisonen, den Neugeworbcnen undden aus Preußen kommenden Truppen eine Armee von10,000 Mann zu bilden und damit die Neumark undPommern gegen die Unternehmungen der kaiserlichen Trup-pen zu sichern, welche sich in Schlesien und an der polni-schen Grenze sammelten; auch, wenn die Unstande es er-laubten, selbst eine Diversion nach Schlesien zu machen.Der König hätte nun seinen Weg nach Magdeburg geradefortsetzen können. Allein er hielt es für sehr schwierigden Entsatz Magdeburgs auf dem rechten Elbufer zu be-wirken, weil hier der kleine Krieg zwischen den Magdebur-gern und Östreichern seit dem vorigen Herbst geführt wor-den und das Land von allen Lebensbedürfnissen ganz ent-blößt war. Sicherer und leichter wurde dem König dieOperation gegen Tillys Armee, wenn er sich in Besitz vonWittenberg oder Dessau setzen, dort über die Elbe gehenund Meister von diesem Flusse bleiben konnte. Der Kur-fürst von Sachsen aber weigerte sich dem Könige die obi-
Daher erschien dem König dieser Zweck wichtiger als die Gefahr,die er sv nicht kannte. D. -ö era»sa.