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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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30
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stadt, Eiscnach, Weimar und ließ sich von Erfurt großeKontributionen bezahlen ohne cö zu besetzen. Dieser MarschTillys zeichnete sich durch beständige Plünderungen undRäubereien aus, welche die vcrzweiflungövollen Landleutean den einzelnen Marodeurs mit dem Tode bestraften.Während Tilly sich hier herumtrieb, war Gustav Adolphnoch in der Mark Brandenburg und Pommern beschäftigt.Er hatte dem Kurfürsten von Brandenburg sein Wortgegeben ihm die anvertrauten Festungen sogleich nach demEntsatz oder der Übergabe von Magdeburg zurückzugeben.Er glaubte sein Wort halten zu müßen, obgleich der Besitzvoll Spandau und Küstrin für die Sicherheit seines Rük-kenS höchst nothwendig war. Denn, wollte er weiter vor-rücken, so mußte die Verbindung mit Pommern und Meck-lenburg durch die Mark erhalten werden, und im Fall ei-nes Unglücks war es höchst wichtig, einige wichtige Plätzehinter sich zu haben welche den Feind aufhalten konnten,während sich die schwedische Armee hinter ihnen wiedergesammelt hätte. Gustav Adolph übergab also dem Kur-fürsten seine Städte, marschirte aber sogleich (den 9. Juni)von Spandau aus vor die Thore Berlins und drang demKurfürsten in dieser drohenden Stellung einen zweitenVergleich ab. Die brandenburgschen Staaten mußtenmonatlich 30,000 Thlr. an den König von Schweden be-zahlen, Spandau und die übrigen Plätze welche GustavAdolph für nöthig hielt mußten schwedische Garnison ein-nehmen; Küstrin sollte den Schweden zu jeder Zeit of-fen stehen.

Es ist sicher (hier ist nur von den Erfolgen die Rede!)daß in der Politik nur Dem ein so reiner Sinn und rit-terliche Tugend erlaubt sind, der sich durch energievolleThätigkeit das Recht dazu erwirbt. Was die Tugend sei-