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aus, kam damit d-n 29. Juni bei Jerichow, gerade gegenTangcrmündc über, an. Pappenheim kampirtc in der Naheund um ihn zu entfernen machte Gustav Adolph einenMarsch gegen Magdeburg bis in die Gegend von Burg.Pappenheim wurde dadurch wirklich veranlaßt sich gegenMagdeburg zu bewegen. Gustav Adolph aber kehrte schnellnoch den 30. nach Jerichow zurück, ließ in der Nachtzum 1. Juli seine 2000 Musketiere übersetzen, Tanger-münde nehmen und besetzen, und folgenden Tages eineBrücke schlagen, worauf er sogleich Stendal, Gardclcgcn,Arneburg, Osterburg und Werben in Besitz nahm. Pap-penhcim zog sich nach dem Halberstädtschcn zurück *).Banner schickte nachdem er Brandenburg, Spandau undRathcnau in guten Verthcidigungöstand gesetzt hatte dengrößten Theil seines Heeres zum Könige und ging miteinem kleinen Theil den 9. Juli nach Havclberg, wo erdie 300 Mann starke Besatzung überfiel und gefangenmachte.
Da Tilly von Hessen her bereits im Anzüge war, soging Gustav Adolph jetzt nicht weiter die Elbe hinunter,sondern bezog den 12. das verschanzte Lager bei Werben,wo sich die Havel in die Elbe ergießt, um seine Bedürf-nisse auf dem erstem dieser Flüsse bequem an sich ziehenzu können.
Tilly war unterdessen in seinen Unternehmungen ge-gen Hessen nicht weit gekommen. Der Fürst dieses klei-nen Landes, Landgraf Wilhelm von Hessen-Cassel, einerder wüthigsten Gegner des Hauses Östreich während fast
*) So verhielt es sich mit den Märschen Gustav Adolphs um dieseZeit, die Gualdo so verwirrt erzählt und der Verfasser der Anmerkungennicht viel besser darstellt.