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des ganzen Krieges, war weit entfernt sich den Forderun-gen Tillys zu unterwerfen und sich ein Joch auflegen zulassen, so lange er noch im Stande war Widerstand zuthun. Er zog seine Truppen über die Wcrra in das In-nere des Landes zurück und aus Furcht vor den Verwü-stungen der Östreichs verließen die Landleute ihre Hütten,folgten den Soldaten in das Innere des Landes undmachten es so Tilly sehr schwer gegen dasselbe etwas zuunternehmen. Diese Schwierigkeit, noch mehr aber derimmer entschiedener zu den Schweden sich neigende Kur-fürst von Sachsen, der seine Armee auf 18,000 Mannvermehrt hatte, waren mehr als zureichend den planlosenund wankclmüthigen Tilly zu bewegen von Hessen abzu-stehen, ehe er noch das rechte Werraufcr erreicht hatte undmit der Armee wieder nach der Elbe zu ziehen, um Gu-stav Adolph eine Schlacht anzubieten. Er ließ einige Tau-send Mann unter dem General Kratz gegen Hessen undbrach den 12. Juli nach Sachsen auf. Den 17. kam ervereinigt mit Pappenheim bei Wollmirstadt im Herzog-thum Magdeburg an. Sobald Gustav Adolph davon be-nachrichtigt war, stellte er sicA an die Spitze von 3500Mann Kavallerie, um damit Tillyö Quartiere zu rekog-uosciren und irgend etwas gegen die Avantgarde oder an-dere Dctachemcnts zu unternehmen, ehe noch die ermüde-ten Truppen zur alten Wachsamkeit zurückgekehrt seinwürden. Tilly hatte seine Armee auf die Entfernung vonetwa einer Stunde in den Dörfern Angern/ Burgstallund Rheindorf *), mit Kavallerie-Regimentern als Vor-
*) Die meisten Schriftsteller ncünen dies Dorf Rhcindorf, einigeauch Bendorf. Nach der Reymamischcn Karte liegt dort nur ein Wend-^orf und eiu Sanddcyendorf; hgg erstere dürfte damit mvht nur gemeint
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