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hatte sich nach Göttinger, zurückziehen müssen. Die Kriegs-macht des Landgrafen belicf sich etwa auf 10,000 Mann.Er nahm Hannövcrsch-Minden, Höxtcr, streifte ins Ful-daifche, Darmstadtfche, Padcrbornfche und Cölnische undtrieb Kontributionen ein um seinem Lande das Entzogenezum Theil zu ersetzen. Der Kurfürst von Cöln war dereinzige welcher sich im November gegen ihn rüstete.
In Schlesien hatten die kaiserlichen Generale Götzund Tiefenbach gleich nach der Schlacht bei Breitenfcld10,000 Mann gesammelt, womit ste in die Ober- undNieder-Lausitz und die Mark Brandenburg einbrachen,diesen Zug mit den wildesten Verheerungen begleitend.Indessen noch ehe die sächsische Armee unter ArnheimZeit hatte in Verbindung mit Banner und Hamilton die-sen Einfällen zu wehren, erhielten die Östreichs Befehlvom Kaiser sich zurückzuziehen. Der Kaiser hoffte durchdiese friedliche Maßregel den Kurfürsten von Sachsen vonneuem in sein Interesse zu ziehen, um dadurch einen sosehr gefürchteten Einfall in Böhmen zu verhüten. AlleinJohann Georg achtete nicht darauf und ließ vor Endedes Oktobers wirklich einige 20,000 Mann in Böhmeneindringen. Der äußerst schwache Widerstand welchen dieSachsen bei der geringen Anzahl Östrcicher fanden welchein Böhmen waren und bei der Stimmung des Volks,gab dieser Invasion einen solchen Erfolg daß er den1. November schon mit 4000 Mann Infanterie und1000 Mann Kavallerie Prag in Besitz nahm. Die2000 Mann starke Garnison zog sich zurück ehe Tiefen-bach und Götz herankommen konnten.
Da nun in Schlesien nichts mehr zu befürchten war,so löste sich die alliirte Armee daselbst auf. General Lcölieging mit den Schweden zu dem Corps welches Wismar