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Der Herzog von Lothringen kam indessen mit 13,000Mann Hülfsvölkern für den Kaiser in der Gegend vonAschaffenburg, an und Tilly der sich nach Hessen gewandthatte um den Krieg dorthin zu ziehen, sah sich gleichfallsgenöthigt über Fulda nach Franken aufzubrechen *), Eheer noch am Main ankam, litten aber die Lothringer schoneinen bedeutenden Stoß. Vier tausend Mann von ihnenwurden zwischen Bischofsiein und Marienthal vom GeneralBaudisstn zersprengt und 600 Gefangene davon gemacht.In der Mitte Oktobers kam endlich Tilly bei Aschaffen-bürg an, vereinigte sich mit den Lothringern, ging nachMiltenberg und wollte nun den Schweden das Ausbreitenauf dem linken Ufer der Tauber verwehren, weil der Kur-fürst von Baicrn ihm befohlen hatte jetzt keine Schlachtzu wagen.
Wahrend die Hauptarmeen sich in Franken nieder-ließen, wurde der Krieg zugleich in Hessen, Westphalen,Mecklenburg, dein Magdcburgischen und in Sachsen undBöhmen fortgesetzt.
In Hessen hatten der Landgraf und der HerzogBernhard, sobald Tilly nach Franken abgegangen war, aufallen Seiten Ausfalle gegen die Katholischen gemacht;Gronsfeld zu schwach um gehörigen Widerstand zu leisten,
°) Am 2t. September war Lilly, nachdem er den Marsch des Kö-aigs auf Erfurt erfahren hatte, von Ahlefeld wieder aufgebrochen. Am22. kam er nach Hö.rtcr, am 24., nachdem er den Grafen Gronsfeld alskommandircudcu General an der Weser zurückgelassen hatte, nach Borg-holz und endlich über Marburg nach langem Derweilen in der Gegendd°n Fritzlar an, wo er sich mit Altringer und Fugger vereinigte, »m überFulda und Aschaffenburg in Vereinigung mit den Lothringern den Fort-schrieen des Königs in Franken Schranken zu setzen. Am 7. Oktoberhielt er in Fulda bereits über l8,voo Mann Fußvolk und über 182 Schwa-dronen (nach Ehcnmitz,) (8000 Man» Kavallerie, nach Grimoard)Heerschau. D- He rausg.