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Mains, bei seinem Einfluß in den Rhein, die bekannteGustavsburg erbauen, wodurch Mainz in sofern beherrschtwerden sollte als sie dem Feinde jede Belagerung von dersüdlichen Seite erschwerte, den Schweden aber sehr erleich-terte. Nach dem Fall von Mainz fiel der größte Theilder Städte bis Straßburg hin ohne Widerstand; blosKreuznach und Frankenthal die von den Schweden einge-schlossen wurden Hielten sich noch.
In Mecklenburg hatte unterdessen der Feldmar-schall Tott in Verbindung mit dem Herzog Adolph Fried-rich von Mecklenburg Wismac belagert, das durch 4000Mann unter dem Oberst Gramm vertheidigt wurde. Nach-dem dieser durch einen Ausfall viel Leute verloren hatte,that er den sonderbaren Vorschlag eines vierwöchentlichenWaffenstillstandes, um den Feldmarschall Tiefenbach wah-rend dieser Zeit von der Unmöglichkeit, Wismar zu erhal-ten, zu benachrichtigen. Nach Ablauf dieses Termins solltedie Stadt, welches auch die Antwort sei, dem HerzogeAdolph Friedrich übergeben werden. — Feldmarschall Tottging diesen Vorschlag trotz der anscheinenden Sonderbar-keit ein, denn er setzte ihn in den Stand zwei Dinge zuthun. Erstlich detachirte er unter dem Oberst Lohausenein CorpS zur Belagerung von Dömitz, der letzte Ortwelchen die Feinde in Mecklenburg besaßen und der da-mals sehr stark war; zweitens marschirte er den 2. De-zember, noch verstärkt durch 3000 eben angekommeneSchotten, mit einem Theil seiner Truppen nach Alton«um dem Bischof von Bremen beizustehen, der es mit4000 Mann versucht hatte die Katholiken ganz aus seinenStaaten zu vertreiben- Der kaiserliche Oberst Gronsfcldkam aus Westphalcn dem in Bremen kommandirenden Ober-