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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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Wir finden also am Ende dieses Jahres folgendeStellung der gegenseitigen Strcitkräfte:

TillyS Armee, höchstens 30,000 Mann stark, zwi-schen Nördlingen und der Donau; sie war im höchstenGrade muthlos. Des Kurfürsten von Baiern eigene Ar-mee aus 12^000 Mann, größtenthcils Rekruten, bestehendan der baierschen Grenze. Die böhmischen Truppen in derGegend von Tabor; sie waren 14,000 Mann stark. InSchlesien standen als Garnisonen vertheilt 5000 Mann.In Nieder-Sachsen und Wcstphalcn waren unter Rei-nachcr, Benningshauscn, Vicrmund und Gronsfeld etwa10,000 Mann, die sich kaum gegen die Protestanten er-halten konnten. Außerdem hatten die Katholischen nochkleine Corps in den verschiedenen Provinzen Deutschlandszerstreut. Überall war unter diesen Truppen eine außer-ordentliche Desertion eingerissen.

Jener Macht der Katholischen entgegen hatten dieProtestanten jetzt außer den zahlreichen Garnisonen 18,000Mann unter Gustav Adolph bei Mainz; 14,000 Mannunter dem Landgrafen von Hessen im Rhcingau; in Fran-ken unter Horn 16,000 Mann; in Thüringen 10,000Mann unter dem Herzog Wilhelm von Weimar; inMecklenburg 8000 Mann unter Tott; vor Magdeburg8000 Mann unter Banner; im Vraunschweigschen 6500Mann unter dem Herzog George von Lüneburg, als Feld-marschall des nieder-sächsischen Kreises; in Böhmen denKurfürst von Sachsen mit 24,000 Mann, die noch durch5000 Mann Brandenburger verstärkt werden sollten.

Die Macht der Katholischen betrug also, die Garni-sonen abgerechnet, etwa 60,000 Mann, wovon einige 50,000mit dem linken Flügel in Schwaben, mit dem rechten in Böh-men an der mährischen Grenze standen und die Donauix 5