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bei, Lcutmcritz so einzuschließen daß sie nicht nach Sachsenzurück konnte. Allein Arnhcim erfuhr den Marsch einigerRegimenter gegen die Pässe des Erzgebirges/ errieth darausdie Absicht und bediente sich derselben List/ indem er in dieSchlinge zu gehen schien/ neue Vorschlage that und indes-sen sein Gepäck zurückschickte/ worauf er schnell mit derArmee folgte und sich bei Pirna stellte um Verstärkungen zuerwarten. Wallenstcin konnte ihm nicht folge»/ denn umdiese Zeit rief ihn der Zustand der Sachen im südlichenDeutschland dahin ab.
Tilly stand im BiSthurn Bamberg und machte eineBewegung links gegen Erlangen/ worauf Gustav Adolphden Feldmarschall Horn mit der Avantgarde nach Winds-hcim marschiren ließ und ihm mit der Armee folgte. DerHerzog Wilhelm und Banner waren zum Heere des Kö-nigs gestoßen/ welches nunmehr 45/000 Mann stark/ am20. März in die Ebene von Nürnberg rückte. Tilly zogsich nach Barern zurück; Gustav Adolph folgte ihm aufdem Fuße nach und erschien am 26. März vor Donau-werth, welchen Ort die Östreichs nach schwachem Wider-stände mit einem Verlust von 500 Mann verließen. DerKönig ging auf das südliche Donauufcr über, währendsich Tilly hinter dem Loch aufstellte, um diesen Fluß, un-terstützt von einem großen Haufen Landvolk unter demHerzog von Baiern, zu vertheidigen. Er besetzte alleStädte längs des Lechs bis Augsburg hin stark, bemäch-tigte sich auch des letzter» Ortes und ließ alle Brückenabwerfen. Ehe Gustav Adolph den Übergang über denLech versuchte, sandte er den Fcldmarschall Horn an derSpitze einiger Regimenter nach Schwaben ab, um sichzum Meister der Orte bis Ulm hin und von Ulm selbstzu machen. Horn fand alle diese Orte von den Ostreichern